Sechs Stunden Winterdienst nach Neujahrs-Schneefällen

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Auch das gehört zum Winterdienst: Nach dem Streu-Einsatz müssen die Fahrzeuge und Geräte von Salzresten befreit werden.

Werdohl -  Der Baubetriebshof hat in der Nacht zu Montag den ersten Streu- und Räumeinsatz dieses Winters absolviert. Um 4 Uhr am Montagmorgen war für rund 20 Mitarbeiter die Nacht vorbei. Rund sechseinhalb Stunden waren sie anschließend im Einsatz, um Schnee und Eis zu beseitigen.

„Am Wochenende sind wir auch schon einmal wegen Reifglätte ausgerückt“, sagte Dominik Winterhoff, der stellvertretende Leiter des Baubetriebshofes. Mit dem Einsatz in der zweiten Nacht des neuen Jahres sei das aber nicht zu vergleichen gewesen. Obwohl in Werdohl deutlich weniger Schnee gefallen ist als in höher gelegenen Nachbarstädten, mussten die komplette Belegschaft des Baubetriebshofes und drei Fremdunternehmen losfahren, um die Straßen und Wege rechtzeitig vor dem Beginn des Berufsverkehrs wieder sicher befahrbar zu machen.

Neun Fahrzeuge unterwegs

Insgesamt neun Fahrzeuge waren dafür unterwegs, hinzu kamen noch die sogenannten Fußtruppen, die beispielsweise Gehwege freiräumen. Die Lennespange haben sie dabei allerdings ausgespart, obwohl auch hier die Stadt in der Räumpflicht ist. Auf der neuen Verbindung zwischen Brüninghaus-Platz und Lenneufer lag noch am Mittag eine weitgehend geschlossene Schneedecke, nur ein schmaler Streifen, der bis zum WK-Parkplatz reicht, war vom Schnee befreit worden.

Lennespange nicht geräumt

Dennoch war Winterhoff zufrieden: „Es hat alles gut geklappt, was aber sicherlich auch daran gelegen hat, dass viele noch Urlaub hatten und deshalb wenig Verkehr auf den Straßen war.“ Gegen 10.30 Uhr war der erste Räum- und Streueinsatz beendet. Die Mitarbeiter konnten ihre Fahrzeuge und Gerätschaften säubern und zum Trocknen in die Hallen des Baubetriebshofes stellen. Doch der nächste Einsatz dürfte nicht lange auf sich warten lassen, denn die Meteorologen haben weitere Schneefälle angekündigt.

150 Tonnen Salz liegen bereit

Aber auch dafür fühlt sich der Baubetriebshof gewappnet. Streusalz sei jedenfalls genug vorhanden, versichert Winterhoff. 100 Tonnen lagern in dem großen Silo direkt am Baubetriebshof, je 25 Tonnen in zwei weiteren Außensilos in der Solmbecke und am Riesei. „Bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen sollte das ausreichen“, sagt Winterhoff. Bei länger anhaltenden Schneefällen oder Straßenglätte müsse allerdings nachgeordert werden. Einen Engpass wie im Winter 2009/10, als ganz viele Städte nicht ausreichend mit Streusalz versorgt werden konnten, erwartet Winterhoff allerdings für diesen Winter nicht.

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