Mitarbeiter haben gut zu tun

Winter nicht in Sicht: Trotzdem herrscht beim Bauhof in Werdohl keine Langeweile

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Die Bauhof-Mitarbeiter Henrik Gocyla und Mike Klümpel-Rostek stehen in den Startlöchern für den Winterdienst.

Werdohl – „Wir haben den Winter mit Sicherheit noch nicht abgeschrieben“, sagt Bauhof-Leiter Uwe Bettelhäuser. Er ist überzeugt: Zumindest der Streudienst wird in Werdohl in den kommenden Wochen noch mehrmals gebraucht.

Am 5. Dezember des vergangenen Jahres landete zum ersten Mal in dieser Winterdienstsaison Salz auf den Straßen der Stadt. „Seitdem haben wir insgesamt an sechs Tagen gestreut“, berichtet Bettelhäuser. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren es bis Mitte Januar nur fünf Streutage. „Und dann ging es richtig los“, erinnert sich der Bauhof-Chef. 

Zweimal täglich kommt im Bauhof eine Vorhersage des Wetteramtes Essen an – demnach soll es am Wochenende kälter werden. „Nachts so um den Gefrierpunkt. Und die Schneefallgrenze könnte bis auf 200 Meter fallen“, rechnet Uwe Bettelhäuser schon bald mit den nächsten Streu-Einsätzen. Natürlich könne die Vorhersage schon morgen ganz anders aussehen, aber: „In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder erlebt, dass sich der Winter eher verschiebt. Im Januar, Februar und bis in den März hinein hatten wir oftmals Glatteis und Reifglätte.“ 

Schlaglöcher werden beseitigt

Doch auch ohne Schnee und Glatteis haben die Mitarbeiter des Bauhofes keine Langeweile. „Wir haben Arbeit satt. Jetzt ist zum Beispiel der ideale Zeitpunkt für den Rückschnitt von Büschen und Hecken“, stellt der Bauhof-Chef fest. Um Schlaglöcher und andere Straßenschäden kümmern sich die Beschäftigten ebenfalls. „Lediglich die Rufbereitschaft für das Räumen und Streuen fällt momentan flach“, erklärt Uwe Bettelhäuser. Sollte es aber tatsächlich kälter werden, ist das am Wochenende vorbei. 

Bei frühlingshaften Temperaturen schneiden die Bauhof-Mitarbeiter aktuell Bäume zurück.

Gerüstet ist das Bauhof-Team bestens: Zwei Räum- und Streufahrzeuge sind sofort einsatzbereit, weitere könnten schnell umgerüstet werden. „Und das Salz-Silo haben wir schon einmal auffüllen lassen. Da gehen wir auf Nummer sicher“, sagt Bettelhäuser. 110 Tonnen Streusalz fasst der Behälter auf dem Bauhofgelände. Und sollte das Salz in dieser Saison nicht gebraucht werden, sei das auch kein Problem: „Unser Silo ist atmungsaktiv, weil es aus Holz ist. Darin verklumpt das Streusalz während der Lagerung nicht“, sagt der Bauhof-Leiter abschließend.

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