CDU will Bänke für den Stadtplatz

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Auch in Zukunft möchten die Werdohler auf dem Brüninghaus-Platz ihre Pause verbringen, in Ruhe Zeitung lesen oder einfach die Sonne genießen. Ob und wie das geht, ist noch zu klären.

Werdohl - „Holen wir die Kuh vom Eis“ – unter dieses Motto stellte am Dienstagabend der stellvertretende Ausschussvorsitzende Volkmar Güldner-Rademacher die Abstimmung über die Pläne für Brüninghaus-Platz und Lennespange.

Zwar sprach sich der Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung schließlich einstimmig dafür aus, dem Stadtrat den Beschluss der Entwurfsplanung zu empfehlen. Bis zur endgültigen Abstimmung am Montag, 29. September, sind aber noch wichtige Fragen zu klären.

Grundsätzlich hatte Architekt Christof Geskes dem Ausschuss Ende August zugesagt, am Rand des Brüninghaus-Platzes könnten Sitzmöglichkeiten entstehen. Dazu könnten auf die vorgesehenen Natursteinblöcke Holzplatten aufgeschraubt werden. „Das sollte mit eingeplant werden“, erinnerte CDU-Ratsherr Manfred Buchta. Er verwies auf ein ähnliches Projekt in Berlin Prenzlau, das ebenfalls durch das Büro Geskes und Hack geplant worden sei. Dort seien Sitzmöglichkeiten vorgesehen; ähnlich solle das auch in Werdohl umgesetzt werden.

„Außerdem gibt es in der Bevölkerung den Wunsch nach Bänken um die Bäume herum“, sagte Buchta. „Wenn die jetzt nicht eingeplant werden, dürfen wir sie dann später noch aufstellen, falls wir einen Sponsor finden?“ Da müsse Werdohl Rücksprache mit den Architekten halten, informierte Peter Erwig von der Stadtverwaltung. Wenn zusätzliche Bänke aufgestellt würden, die das Gesamtbild des Platzes veränderten, handele es sich ja um eine „künstlerische Bearbeitung“. „Herr Geskes hat sich viele Gedanken gemacht“, sagte Erwig. „Wir müssen schauen, ob er einverstanden ist.“

In jedem Fall seien solche Veränderungen erst in vier bis fünf Jahren möglich, wenn die Gewährleistungsfrist abgelaufen sei. „Wir müssen deutlich sagen, dass es Wunsch dieses Rates ist, dass Sitzmöglichkeiten vorhanden sind“, unterstrich Christoph Plaßmann das Anliegen seines CDU-Kollegen. SPD-Ratsherr Andreas Späinghaus wies darauf hin, dass für die Innenstadt ein optisches Gesamtkonzept erstellt werden soll. Eventuelle zusätzliche Bänke sollten dazu passen. - Von Constanze Raidt

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