Vorbereitungen längst abgeschlossen

Wiederöffnung der Kletterwelt wird zur Hängepartie

René Brehm und Thimo Panne stehen vor dem abgesperrten Trainingsbereich in ihrer geschlossenen Kletterwelt Sauerland auf Rosmart. Die Corona-Schutzverordnung des Landes könnte theoretisch eine Öffnung ab dem 22. März erlauben.
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René Brehm und Thimo Panne stehen vor dem abgesperrten Trainingsbereich in ihrer geschlossenen Kletterwelt Sauerland auf Rosmart. Die Corona-Schutzverordnung des Landes könnte theoretisch eine Öffnung ab dem 22. März erlauben.

René Brehm, Thimo Panne und Lorena Lange von der Kletterwelt Sauerland auf Rosmart sind schon seit Wochen wieder startklar: Im Kletterbereich sind jede Menge neue und interessante Routen geschraubt, im Boulderbereich warten fiese Probleme auf unterarmfressende Lösungen.

Doch wann die Tür für die märkische Kletter-Community tatsächlich wieder geöffnet werden kann, ist für die Betreiber eine Hängepartie.

Geschäftsführer René Brehm hat sich nicht nur diese Coronaschutzverordnung genau angeschaut. Im aktuellen Lockdown sind nur allgemeine Regelungen bis zum 22. März beschrieben. Brehm: „Frühere Verordnungen beschrieben Regelungen für einzelne Branchen. Jetzt ist da nichts von zu lesen.“ Im Sommer zum Beispiel sei die Coronaschutzverordnung immer wieder angepasst worden, das für die Kletterhalle auf Rosmart zuständige Altenaer Ordnungsamt habe stets zeitnah reagiert. Brehm hat auch in dieser Phase wieder mit Ordnungsamtsleiterin Ulrike Anweiler gesprochen, doch auch die habe keine weiteren Informationen.

Öffnung frühestens am 22. März möglich

Aus dem komplizierten Stufenplan der Bundesregierung lässt sich jedenfalls herausfiltern, dass im 4. Öffnungsschritt frühestens ab dem 22. März bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 mit „tagesaktuellem Schnell- oder Selbsttest“ kontaktfrei „Sport innen“ stattfinden dürfe.

„Kontaktfrei Sport innen“ kann die Kletterhalle bieten, schließlich war nach der längeren Schließung durch die betriebsinterne Umstrukturierung von August bis Oktober die Halle mit einem Hygienekonzept geöffnet worden. Es galt die Einschränkung, außer beim direkten Klettern und Bouldern in den Routen die Maske zu tragen. Duschen, Umkleiden und Gastronomie blieben geschlossen, es durften nur eine bestimmte Anzahl Gäste zeitgleich eingelassen werden. „Mit dem Konzept könnten wir sofort wieder loslegen“, so Brehm und Panne. Um die Stimmungslage bei den Gästen zu ergründen, wurde auf den Social-Media-Kanälen eine Umfrage gestartet, wer bereit sei, auch mit Maske zu klettern oder zu bouldern und was die Leute über die Schnelltests denken. Die Antworten gaben nur Einblicke in die äußerst gemischte Gefühlslage. Einige schrieben, sie würden alles dafür tun, um wieder klettern zu dürfen, andere fühlen sich insgesamt abgenervt von vielen Auflagen.

Negatives Testergebnis erforderlich

Dass nur mit tagesaktuellem und negativen Schnelltest gestartet werden kann, scheint wohl klar. Ein zuhause gemachter Selbsttest wird nicht reichen. Brehm gibt sich dennoch zuversichtlich: „Um uns braucht man sich im Augenblick keine Sorgen zu machen. Wir freuen uns auf den Tag, an dem wir wieder loslegen dürfen.“

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