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Wiederbelebung der City: Corona verhindert Auftakt

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Von: Markus Wilczek

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Viele Geschäfte in der Werdohler City haben in den vergangenen Monaten geschlossen. Ein zentraler Aspekt des Innenstadt-Förderprogramms ist es, den Leerstand zu reduzieren.
Viele Geschäfte in der Werdohler City haben in den vergangenen Monaten geschlossen. Ein zentraler Aspekt des Innenstadt-Förderprogramms ist es, den Leerstand zu reduzieren. © Witt, Carla

Knapp 570 000 Euro erhält Werdohl aus dem „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen“ des NRW-Heimatministeriums. Mit dem Geld soll die zunehmend verödende Innenstadt wiederbelebt werden.

Im Februar sollte die Arbeit eigentlich richtig losgehen. Aber die Corona-Pandemie verhindert jetzt auch dieses Vorhaben.

Um wieder Leben ins Stadtzentrum zwischen Brüninghaus-Platz und Bahnhof zu bringen, hat sich die Stadt Expertenwissen eingekauft: Das Planungsbüro Puche aus Northeim in Niedersachsen hat den Auftrag erhalten, ein Konzept zu entwickeln, wie der zentrale Versorgungsbereich Werdohls wieder gestärkt und wie die Attraktivität der Innenstadt mit für Werdohl passenden neuen Strategien und Lösungen gesteigert werden kann. Dabei sollten auch möglichst viele Werdohler mit ins Boot geholt werden.

Infoveranstaltung um mehrere Wochen verschoben

Deshalb war für Dienstag, 1. Februar, die öffentliche Auftaktveranstaltung geplant, bei der Immobilieneigentümer, innerstädtische Betriebe sowie Bürger zusammenkommen sollten. „Bei dieser Veranstaltung sollten nicht nur die Bestandteile des Innenstadt-Förderprogramms erläutert werden, sondern auch gemeinsam erste Ideen überlegt werden, wie in den nächsten Jahren die Innenstadt wieder mit Leben gefüllt werden kann“, sagt Werdohls Wirtschaftsförderer Andreas Haubrichs. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage wird daraus zunächst nichts. Die Stadt hat die Versammlung verschoben. Einen konkreten neuen Termin gibt es noch nicht.

„Zurzeit hoffen wir, dass sich die Lage in den nächsten Wochen so bessert, dass die Veranstaltung Ende März durchgeführt werden kann“, sagt Haubrichs.

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