Arbeiten liegen im Zeitplan

Wichtige Verbindungsstraße im MK bald wieder frei: Straßen.NRW nennt Termin

Fast abgeschlossen ist die Sanierung des Höhenwegs. Nach dem Einbau der Geogitter, sind mittlerweile auch die Asphaltarbeiten erfolgt.
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Fast abgeschlossen ist die Sanierung des Höhenwegs. Nach dem Einbau der Geogitter, sind mittlerweile auch die Asphaltarbeiten erfolgt.

Die Geduld vieler Autofahrer wurde nach dem folgenschweren Öl-Unfall am Mittwoch wahrlich genug auf die Probe gestellt. Umso mehr dürfte diese positive Nachricht erfreuen.

Die Arbeiten am Höhenweg, die seit dem 23. August unter Vollsperrung laufen, sind weitgehend abgeschlossen. Die wichtige Verbindungsstraße zwischen Werdohl und Lüdenscheid, die bis zur Sperrung auch für den Schienenersatzverkehr eine große Rolle spielte, soll spätestens Ende nächster Woche wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Das bestätigte Straßen.NRW-Sprecherin Julia Ollertz auf Nachfrage der Redaktion. „Wir liegen mit den Arbeiten voll im Zeitplan.“ Tatsächlich sieht der Höhenweg schon jetzt aus, als wäre er nahezu fertig. Die Geogitter, die dazu dienen sollen, den Hang gegen ein Abrutschen zu sichern, wurden vollständig eingebaut und sogar die Fahrbahndecke ist inzwischen wiederhergestellt. „Es fehlen noch die Schutzeinrichtungen“, teilt eine Mitarbeiterin des Landesbetriebs mit, die mit dem Projekt vertraut ist. Gemeint sind damit die Leitplanken, die aber in der kommenden Woche installiert werden sollen.

Auch die Fahrbahnmarkierungen fehlen noch

Darüber hinaus fehlen noch Fahrbahnmarkierungen, die auch über den sanierten Bereich hinaus neu aufgebracht werden. Ob dies noch während der Vollsperrung geschieht, sei im Augenblick unklar, weil die Abstimmung mit den Baufirmen derzeit laufe. „Wir setzen alles daran, die Markierungen noch vor der Öffnung neu zu machen“, betont die Straßen.NRW-Mitarbeiterin. Im Zuge der Vollsperrung würden so viele Arbeiten wie möglich durchgeführt. Neben der dringend notwendigen Hang-Sanierung sei in diesem Zuge ein defektes Rohr erneuert worden, durch das Oberflächenwasser von der Straße abfließt. Außerdem wurden alle Abläufe gereinigt.

Steil bergab ins Tal geht es neben der sanierten Fahrbahn: Es fehlen momentan noch Leitplanken, die aber in der nächsten Woche installiert werden sollen.

Das angewendete Geogitterverfahren habe sehr gut funktioniert, meint Julia Ollertz. Die ausführende Baufirma Hilgenroth aus Sundern war nach knapp drei Wochen mit den Tief- und Straßenbauarbeiten fertig.

Freie Fahrt spätestens ab 24. September, 20 Uhr

Sobald die Leitplanken stehen, wird Straßen.NRW eine Verkehrssicherheitsabnahme vornehmen und die Straße danach freigeben. Das soll spätestens am Freitag, 24. September, um 20 Uhr geschehen. Je nachdem wie schnell die Restarbeiten fortschreiten, ist es aber auch möglich, dass die L 655 schon früher wieder befahrbar ist.

Einige Verkehrsteilnehmer versuchten den Höhenweg übrigens bereits am Donnerstag – trotz Sperrung – wieder zu nutzen. Weit kamen sie nicht: Die Polizei kontrollierte im Baustellenbereich und verteilte Verwarngelder.

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