Wichtige Posten beim FSV bleiben weiterhin vakant

Silke Auras wurde als Geschäftsführerin wiedergewählt, Heinz Möller bleibt Pressewart. - Foto: Koll

Werdohl -   Silke Auras bleibt bis 2015 Geschäftsführerin der Fußballspielvereinigung Werdohl (FSV). Rund 45 Anwesende bestätigten sie bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend in der Gaststätte Ütterlingser Krug. Ebenfalls wiedergewählt wurde Pressewart Heinz Möller.

Vakant bleiben indes die Posten des 2. sowie 3. Vorsitzenden. Ersteren Posten hatte bisher Christian Schmidt inne. Einen Sozialwart gibt es vorübergehend auch nicht - ebensowenig wie einen Gerätewart. Letztere Position hatte zuletzt Werner Cramer inne.

Vor den Wahlen hatte der Thomas Dinter, seit einem Jahr Nachfolger von Burkhard Bora und somit 1. Vorsitzender der FSV, seinen Jahresbericht mit den Worten eingeleitet: „Der Verein hat absolut positive Grundlagen und auch positive Finanzen.“ Letzteres bestätigte Kassenwart Friedhelm Sasse bei seinem Bericht. Seit Bestehen des Vereins, immerhin 33 Jahre, habe es kein einziges Jahr ohne Überschuss in der Kasse gegeben.

Dinter lobte weiter: „Das sind für Landesliga-Verhältnisse sehr gute Bedingungen.“ Trotzdem gebe es ein Problem aufgrund mangelnder Unterstützung durch Ehrenamtliche. „Da fühle ich mich auch ein Stück weit allein gelassen.“ Für 2014 kündigte der Vorsitzende indes wieder eine Großveranstaltung an, die gemeinsam mit dem WSV sowie der HSV durchgeführt werden solle.

Abschließend bedauerte Dinter, dass auch nach einem Gespräch mit dem Bürgermeister im Rathaus eine Umwandlung des Naturrasenplatzes in eine Kunstrasenanlage nicht umgesetzt werden könne. Dieses zwingend notwendige Vorhaben sei vorerst vertagt. Kommentar eines Anwesenden: „Na, Hauptsache, wir haben einen schönen Bahnhof.“ Grund dafür sei die schlechte städtische Haushaltslage. Sportleiter Uli Sauerborn betonte allerdings, dass von dieser Investition auch die Schulen profitiert hätten, denn im Zuge dessen wäre auch die Aschen- durch eine Tartanbahn ersetzt worden. Sauerborn gab dann einen Rückblick auf die sportlichen Ereignisse in den zurückliegenden zwölf Monaten: Die 2. Mannschaft habe sich auch im zweiten Jahr in der Bezirksliga gehalten - „ohne Abstiegssorgen“. Das sei „beeindruckend“. Die 1. Mannschaft hingegen sei aus der Westfalenliga abgestiegen. Doch auch nach weiteren „sportlichen Hiobsbotschaften stehen die Zeichen auf einen kleinen Neubeginn“. Langfristig sei der Wiederaufstieg ins Auge gefasst.

Dinter selbst gab dann Bericht für die Alten Herren: Herausragend sei der von gut 800 Zuschauern besuchte 3:2-Sieg gegen die Traditionself des BVB gewesen. Außerdem hätten die Alten Herren eine neue Partnerschaft mit Lünen 07 angestoßen.

Heiko Tank gab den Bericht ab für die Jugend-Abteilung der FSV. Stefan Mühl sprach in seiner Funktion als Schiedsrichterobmann. Stefan Sprafke schließlich referierte über die Geschicke des Jugendfördervereins, „der in den vergangenen ein, zwei Jahren 15 000 bis 20 000 Euro investiert hat“. - Michael Koll

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