Westpark: An Erlebnisgeräten scheiden sich die Geister

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An diesen Schöpflöffeln könnten sich Kinder verletzen, meinen Kritiker.

Werdohl - Offiziell ist der Westpark noch gar nicht eingeweiht worden, doch an schönen Sommertagen wie diesen lockt er regelmäßig bereits viele Kinder und Familien an. Sie nutzen das neue Freizeitareal der Stadt Werdohl gern, um dort an dem künstlichen Bachlauf zu spielen und sich am Wasser Abkühlung zu verschaffen. Doch es gibt auch einige warnende Stimmen.

Von herumliegenden Glasscherben war schon die Rede, jetzt wird im Sozialen Netzwerk über die Sicherheit eines der installierten Geräte diskutiert: Der Wasserschöpflöffel könne einem Kind auf den Kopf fallen und es schwer verletzen, moniert ein Werdohler.

Die Ansichten darüber gehen auseinander. Während einige ebenfalls eine Gefahr sehen, verweisen andere darauf, dass Eltern aufpassen sollten, dass sich ihre Kinder nicht verletzen können.

Peter Erwig von der Abteilung Bauen und Immobilienmanagement im Rathaus, erklärte auf Nachfrage, dass die eigentliche Bauabnahme im Westpark noch gar nicht erfolgt sei. „Es fehlen derzeit noch die Asphaltdeckschicht auf der Zufahrt und der Handlauf an der Treppe.“ Deshalb sei die Anlage auch offiziell noch nicht freigegeben.

Erwig wies auch darauf hin, dass es sich beim Westpark nicht um einen Spielplatz im herkömmlichen Sinn handele. „Deshalb wurde er auch nicht nach einer Spielplatznorm eingerichtet“, sagte Erwig. Der Westpark sei in dieser Form eingerichtet worden, um Familien ein Erlebnis mit dem Element Wasser zu ermöglichen.

Deshalb seien die installierten Geräte auch keine Spiel-, sondern Erlebnisgeräte. „Der Westpark ist kein eingefriedeter Bereich. Jeder, der sich dort aufhält, tut dies auf eigenes Risiko“, sieht Erwig die Stadt nicht in der Pflicht.

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