Westnetz kommt mit Baustellen durcheinander: B229 bleibt in Bärenstein im Winter einspurig

Die Straße ist wieder zu, allerdings nicht – wie ursprünglich von Bauherrin Westnetz angekündigt – in Bärenstein, sondern bei der Firma Stauff.
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Die Straße ist wieder zu, allerdings nicht – wie ursprünglich von Bauherrin Westnetz angekündigt – in Bärenstein, sondern bei der Firma Stauff.

Die Firma Westnetz hat sich vertan: Entgegen der Berichterstattung am Dienstag soll die Gasbaustelle in Bärenstein bestehen bleiben. Die Arbeiten dort werden lediglich witterungsbedingt heruntergefahren. Für Autofahrer gibt es trotzdem eine gute Nachricht.

Werdohl – Die Firma Westnetz hat sich vertan: Entgegen der Berichterstattung im SV am Dienstag soll die Gasbaustelle in Bärenstein bestehen bleiben. Die Arbeiten dort werden lediglich witterungsbedingt heruntergefahren. In absehbarer Zeit müsse eine Winterpause eingelegt werden. Vergangene Woche hatte Pressesprecherin Julia Snelinski noch davon gesprochen, dass diese Baustelle an der B 229 fertiggestellt und geräumt werden soll – eigentlich bis Samstag. Der Verkehr hätte dann wieder ungehindert fließen können.

„Es gab bei uns intern ein Kommunikationsproblem“, räumte Snelinski jetzt aber auf erneute Anfrage ein. Die Baustelle in Bärenstein sah am Freitag für Laien nämlich quasi unverändert aus und bestand weiterhin. Allerdings war im Bereich der Firma Stauffenberg die freie Durchfahrt möglich. Die dortige Baustelle haben die Arbeiter geräumt.

In Gesprächen mit dem zuständigen Bauleiter vor Ort sei es zu einem Missverständnis gekommen, erklärte Snelinski: Tatsächlich sollte nicht die Baustelle in Bärenstein bis Samstag fertig werden, sondern eben die an der Bushaltestelle Ehrenfeld in der Nähe von Stauff. So ist es auch geschehen: Seit Mittwoch rollt der Verkehr in dem Bereich wieder ungehindert. Ampeln und Absperrungen sind weg. Auch die Straße wurde verschlossen, augenscheinlich mit Asphalt.

Westnetz hatte ursprünglich gesagt, dass es für eine Asphaltierung schon zu kalt sei. Julia Snelinski klärte den Sachverhalt auf: „Es handelt sich bei dem Material um eine Asphalt-Binderschicht.“ Diese Schicht sei provisorisch verbaut worden und entspräche nicht den Vorgaben, die Straßenbaulastträger Straßen.NRW an die finale Deckschicht stellt. Mit dem Landesbetrieb stehe man in enger Abstimmung „und natürlich werden wir die Vorgaben umsetzen, die man uns gestellt hat“, so Snelinski.

Das endgültige Obermaterial sei jedoch sehr temperaturempfindlich. Daher könne man die Spur zurzeit nicht mit diesem Material asphaltieren. Es ist zu kalt. Aus diesem Grund habe sich Westnetz für das Provisorium entschieden, um den Autofahrern im Winter die Durchfahrt ohne Baustellenampel zu ermöglichen. Im Frühjahr 2021 soll die Spur schließlich abgefräst und mit der richtigen Deckschicht versehen werden.

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