Wershoven legt den Vorsitz nieder

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Der neue und der alte Vorstand: Norbert Jardzejewski, Dennis Baron, Bärbel Steffen, die ausscheidenen Mitglieder Matthias Wershoven und Philipp Menke, Michael Albracht, Herbert Schneider, Linda Trinkaus, Heide Schöneberg ▪

WERDOHL ▪ Vorsitzender Matthias Wershoven und Kassierer Philipp Menke legten auf der Jahreshauptversammlung der Badminton-Abteilung des TuS Jahn Werdohl am Freitag ihre Ämter nieder. Zum neuen Vorsitzenden wurde Norbert Jardzejewski gewählt. Um die Kasse kümmert sich nun Michael Albracht.

Für seine langjährige Mitgliedschaft wird Uwe Wolf bei der Versammlung des Hauptvereins geehrt: Er hält der Abteilung seit 25 Jahren die Treue.

In seinem Jahresrückblick erwähnte der scheidende Vorsitzende Wershoven das 30-jährige Vereinsjubiläum. Ein Höhepunkt sei das Spaßturnier anlässlich dieses runden Geburtstages gewesen. Ein weiterer Erfolg sei die Veranstaltung „Sport, Fun & Mehr“ gewesen, an der 60 Jugendliche und Erwachsene teilnahmen. Aus dem Schülerbereich gab es ebenfalls Positives zu berichten: Eine Spielgemeinschaft mit dem TuS Neuenrade macht es möglich, an Meisterschaftsspielen des Verbandes teilzunehmen, wie Wershoven erklärte. Im Seniorenbereich stieß eine Spielgemeinschaft hingegen auf wenig Interesse.

Die erste Mannschaft war in der vergangenen Saison als Schlusslicht der Liga das Sorgenkind der Abteilung. Der Abstieg sei nicht zu verhindern gewesen. Es bestünde laut Wershoven jedoch die Chance, dass die Mannschaft in der Kreisliga verbleiben könne. Die Entscheidung, ob der entsprechende Antrag gestellt werde, überließe er dem neuen Vorstand.

Acht Neuanmeldungen standen im vergangenen Jahr 14 Abmeldungen gegenüber. Bei den Senioren gäbe es nun zwei Mitglieder mehr, bei den Kindern und Jugendlichen habe sich die Mitgliederzahl um acht verringert.

Seine Entscheidung, den Vorsitz abzugeben, habe er sich nicht leicht gemacht, so Wershoven. Die Arbeit im Vorstand habe ihm immer viel Freude bereitet; er merke nun aber, dass er „an seine Grenzen stoße“. Trotz seines Ausscheidens als Vorsitzender bleibe er jedoch weiterhin Geschäftsführer des TuS Jahn.

In seinem Bericht hob Kassenwart Philipp Menke zwei Zahlen deutlich hervor: Zu Beginn des vergangenen Jahres seien 1170 Euro in der Kasse gewesen, nun seien es nur noch 214 Euro. Dies begründete er mit den hohen Ausgaben für Federbälle; in die Kasse zurückgeflossen sei noch nichts.

Als Gründe für seinen Rücktritt gab Menke seine aktuelle Studiensituation an. Er wohne in Aachen; das eigentliche Kassenführen sei so kein Problem, er sei aber der Meinung, der Kassenwart solle näher am Geschehen sein.

Die Entlastung des Vorstandes erfolgte durch Bärbel Steffen, die sich zunächst für die gute Arbeit bedankte und Grüße vom Hauptvorstand überbrachte. Es täte ihr Leid, dass Matthias Wershoven den Vorsitz abgebe. „Wenn er etwas macht, dann macht er es zu 100 Prozent“ lobte sie ihn.

Neben den Vorstandwahlen stand auch eine außerplanmäßige Wahl an. Linda Trinkaus gab ihr Amt der Jugendwartin auf. Als ihr Nachfolger wurde Herbert Schneider vorgeschlagen – womit die Position des Sportwartes frei wurde. Für dieses Amt wurde Heide Schöneberg nominiert. Beide wurden einstimmig gewählt.

Auch die Wahl zweier Beisitzer stand auf der Tagesordnung. Dennis Baron wurde im Amt bestätigt; Linda Trinkaus folgt Norbert Jardzejewski im Amt.

Abschließend wurde auf die Generalversammlung Ende März verwiesen, auf der über eine nötige, aber moderate Erhöhung der Mitgliedsbeiträge abgestimmt werden müsse, wie der scheidende Vorstand erklärte.

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