Weiter nicht arbeitsfähig

Werdohls Bürgermeister leidet stark unter dem Coronavirus

Bürgermeister Andreas Späinghaus hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das Foto entstand bei einem Besuch in seinem Haus in Kleinhammer im Juli 2020.
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Bürgermeister Andreas Späinghaus hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das Foto entstand bei einem Besuch in seinem Haus in Kleinhammer im Juli 2020.

Werdohls Bürgermeister Andreas Späinghaus (SPD) ist nach wie vor an der Coronavirus-Krankheit Covid-19 erkrankt. Seit Weihnachten leidet der 62-Jährige offenbar unter zunehmend schweren Symptomen.

Das Gesundheitsamt hatte ihn deshalb bis Freitag, 8. Januar, unter Quarantäne gestellt. Dass Späinghaus bald in den Dienst zurückkehren kann, ist nach den aktuellen Entwicklungen aber unwahrscheinlich.

Die Krankheit nehme bei ihm „unglaubliche Formen“ an, sagte der hörbar unter Luftnot leidende Bürgermeister am Freitag in einem Telefonat. Man könne bei ihm wohl durchaus von einem schweren Verlauf sprechen. Nach eigenen Angaben hat der Bürgermeister seine Amtsgeschäfte, soweit es ihm möglich war, zunächst noch aus dem Homeoffice heraus erledigt. Das scheint derzeit aber undenkbar zu sein. Er überlege ernsthaft, ob er sich nicht bald doch noch in klinische Behandlung begeben müsse, sagte Späinghaus am Freitag.

Ratssitzung für 18. Januar bereits abgesetzt

Die Stadtverwaltung hat am Donnerstag bereits die für den nächsten Donnerstag, 14. Januar, terminierte Bürgermeister-Sprechstunde auf dem Wochenmarkt abgesagt. Auch die für den 18. Januar angesetzte Ratssitzung, in der der Haushaltsplanentwurf für 2021 eingebracht werden sollte, wurde abgesetzt.

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