Werdohler will Werbewolke für die Wirtschaft

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Petros Papadopoulos.

WERDOHL ▪ Der 25-jährige Werdohler Petros Papadopoulos hat große Pläne: Sein Ziel ist es, mit Hilfe einer so genannten Web-Cloud, Deutschland als Industrie- und Wirtschaftsstandort darzustellen.

„Ich will mit dem Projekt ‚Deutsche Unternehmenswolke‘ Investoren aus aller Welt vom Potential der deutschen Wirtschaft überzeugen“, sagt Papadopoulos, der derzeit im Fach Sportökonomie & -management an der Sporthochschule in Köln promoviert.

Die Idee für das ehrgeizige Projekt kam dem Werdohler, als er vor zwei Wochen an der Universität Cambridge an einer Fortbildung im Bereich Market-Management zu Gast war. „In dem Seminar spielte das derzeit angesagte Marketinginstrument der Web-Wolke eine Rolle“, so der Jungunternehmer, der auch eine Beratungsfirma für Studenten betreibt. Das Besondere an seiner Idee sei, dass jedes Element der grafischen Wolke durch ein ganz bestimmtes Unternehmen dargestellt werden solle, zum Beispiel in Form des Logos, erklärt Papadopoulos. Bisher würden Firmen die Wolken nutzen, um für einzelne Produkte zu werben, nicht aber für sich selbst.

Am 3. Oktober ging Papadopoulos mit seinem Projekt an den Start. Die Werdohler Firmen Kracht, Stauff, A. Menshen, Georg Menshen und die Lukad-Holding konnte er schon für das Projekt gewinnen. Der Teilnahmebeitrag – ein Teil davon fließe in die Bärenherz-Stiftung – sei frei wählbar. Die Plätze in der Wolke, die den Umriss einer Deutschlandkarte haben soll, seien auf etwa 1000 begrenzt. Neben den heimischen Unternehmen seien vor allem europa- und weltweit agierende Firmen seine Zielgruppe. Mit der grafischen Wolke könne beispielsweise an Werbeflächen in ausländischen Metropolen für den deutschen Wirtschaftsstandort geworben werden. Dass sein Projekt auf große Zustimmung stoßen wird, davon ist er überzeugt. Schließlich seien die Marketingabteilungen, bei denen er vorsprach, begeistert gewesen. ▪ ute

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