Werdohler Weihnachtsmarkt erfährt großes Interesse

Nein, auf dem Werdohler Weihnachtsmarkt kauft nicht der Nikolaus seine Geschenke ein – es ist ein Mitglied der Weihnachtsband um Mayk Schröder, die auf der kleinen Bühne auftrat.

WERDOHL ▪ In der Christuskirche hatte Pfarrer Buschhaus am Samstag um göttlichen Beistand für den Werdohler Weihnachtsmarkt gebeten – und ungehört schien diese Bitte zum Auftakt der zweitägigen Großveranstaltung nicht geblieben zu sein.

Während am Samstagnachmittag trotz Regens und Wind schon überraschend viele Gäste in das Budendorf rund um den Colsman-Platz kamen, strömten am Sonntag sogar größere Menschen-Mengen in die Stadt. Natürlich lockte am Sonntag zusätzlich das Angebot, dass alle Geschäfte zum Verkauf geöffnet waren.

Mehr Bilder vom Weihnachtsmarkt am Sonntag

Weihnachtsmarkt am Sonntag in Werdohl

Bürgermeister Griebsch hatte im Gottesdienst den Markt mit einer kleinen Ansprache eröffnet und vor allem den Werdohler Vereinen und Einzelhändlern gedankt. Die große Beteiligung zeige, dass sie sich für den „neuen“ Weihnachtsmarkt engagierten. Wer am Wochenende die Innenstadt besuchte, konnte genau das feststellen. Die Vereine, Aussteller und Hobbykunsthandwerker hatten sich große Mühe gegeben, ansprechende Waren und stimmungsvolle Angebote zu präsentieren. So gab es durchweg schön gestaltete Stände mit geschmackvollem Angebot.

Mehr Bilder vom Weihnachtsmarkt am Samstag

Weihnachtsmarkt am Samstag in Werdohl

Für die richtigen Voraussetzungen hatte in diesem Jahr die Marketing-Gesellschaft mit Ingo Wöste, Susanne Macaluso und Andreas Haubrichs gesorgt. 20 stilvolle Holzhäuschen waren den Händlern günstig zur Verfügung gestellt worden, das Angebot war vorher geplant und abgesprochen.

Ein echter Anziehungspunkt für die Käufer war der erste Hobby-Kunsthandwerkermarkt in der Stadtbücherei. Hier wurde zwar manchmal nicht den geschäftlichen Erwartungen einiger Anbieter Genüge getan, über mangelndes Publikum konnte sich indes niemand beklagen. Schließlich war es in der Bücherei trocken und warm, so dass die Ware ausgiebig studiert werden konnte. Trotz vereinzelter Kritik waren fast alle – Aussteller und Kunden – rundweg zufrieden.

Auch die einheimischen Werdohler Gäste des Weihnachtsmarktes waren überzeugt. „Besser als wie letztes Mal“, hieß es, was aus einem sauerländer Mund gesprochen ein richtiges Kompliment darstellt. Schön eng waren die Buden rund um den Colsman-Platz und die Stadt hinauf gestellt, auch die Enge der Gasse zur Stadtbücherei machte die Angelegenheit heimelig.

Die Abstimmung der Gäste mit den Füßen, wie sie Bürgermeister Griebsch noch am Samstag erbeten hatte, war Sonntagabend im allerbesten Sinne für das neue Weihnachtsmarkt-Konzept ausgefallen.

Volker Heyn

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare