Werdohler Stadtsportverband trifft sich

Vorsitzender Rudolf Völker bat die Mitglieder des Stadtsportverbandes um mehr Mitarbeit im Vorstand. Foto: Zorn

Werdohl -  Es war ein starker Appell für mehr Mitarbeit, den Stadtsportverbandsvorsitzender Rudolf Völker an die Delegiertenversammlung richtete. Vor knapp 30 Mitgliedern warb er für die Arbeit des Verbandes und betonte wieder einmal die Notwendigkeit, gemeinsam die Aufgaben zu bewältigen.

Der demografische Wandel und leere öffentliche Kassen seien nur einige der Anforderungen, mit denen man sich auseinander setzen müsse, so Rudolf Völker. Gerade hier sei Vorstandsarbeit wichtig und spiele eine entscheidende Rolle. Möglich sei das aber nur, „wenn die Vorstandsposten auch besetzt sind“, unterstrich der Vorsitzende. Hiermit sprach er ein großes Problem an: Während die Arbeit in den Vereinen sowie die Kommunikation zwischen den Vorständen gut verlaufe, fehlten ehrenamtliche Helfer im Vorstand des Stadtsportverbandes.

Eigentlich hatte der Geschäftsführer Dieter Lötters seinen Rücktritt angekündigt. Da sich aber trotz intensiver Suche kein Ersatz finden konnte, ließ er sich für ein weiteres Jahr wählen. Rudolf Völker betonte, dass bis nächstes Jahr ein Ersatz gefunden werden müsse, wenn die Arbeit des Stadtsportverbandes mit all seinen Vorzügen so weitergeführt werden solle. Dazu brauche man nur wenige Stunden pro Jahr aufwenden.

Neben Lötters wurde Jens Vielhaber als 2. Vorsitzender wiedergewählt. Ebenso die Frauenwartin Susanne Guder, Jugendwart und Obmann für Sportabzeichen Klaus Schichtel sowie Thomas Lammers als Beisitzer. Dieter Bruns, der ab diesem Jahr nicht mehr einer der beiden Beisitzer ist, wird durch den HSV-Vorsitzenden Alexander Griessl ersetzt. Die Kassenprüfer Wolfgang Rummeld, Ulrich Westendorf und Marion Erbstößer wurden ebenfalls wiedergewählt. Alle Wahlen fanden einstimmig statt. Darüber hinaus wurde der Vorstand entlastet.

Bei den Sponsoren bedankte sich Rudolf Völker für deren Unterstützung. Gerade in den Sportvereinen in Werdohl werde Integration besonders vorbildlich gelebt. Nun komme eine neue Aufgabe – nämlich die der Inklusion – auf die Vereine zu. Wenn sich aber jeder mit der Thematik und den damit einhergehenden Schwierigkeiten beschäftige, könne auch hier gute Arbeit geleistet werden.

In seinem Bericht stellte Klaus Schichtel, Obmann für Sportabzeichen, begeistert fest, dass Menschen verschiedenen Alters im vergangenen Jahr das Sportabzeichen erkämpft haben. Werdohlerinnen und Werdohler von sieben bis hin zu 80 Jahren konnten ihre Fähigkeiten in „Kraft, Koordination, Schnelligkeit und Ausdauer“ unter Beweis stellen. - zorn

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