57 Liter Blut gespendet

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Die 18-jährige Schülerin Enise Yasar war eine von drei Erstspendern bei der ersten Blutspende im Jahr 2015. Zukünftig wird es die Blutspende nur noch im Gemeindehaus an der Freiheitstraße geben.

Werdohl - „Wir hoffen, dass der Zuspruch im neuen Jahr zunimmt. Dann darf es auch ruhig schon mal stressig werden, denn es dient einem guten Zweck“, sagte die neue Leiterin des Arbeitskreises Blutspende des Roten Kreuzes, Silvia Linnhoff. Zum ersten Blutspendetermin im neuen Jahr kamen insgesamt 114 Spender, die sich einen halben Liter Blut abnehmen ließen.

„In der Regel kommen meistens unsere Stammklienten, die regelmäßig Blut spenden. Der Bedarf an Spenden ist natürlich immer da, aber die schlimmsten Zeiten mit großem Notstand sind überstanden“, resümierte Linnhoff über den Zuspruch der Werdohler in den vergangenen drei Jahren. Seitdem hilft sie aktiv beim DRK-Ortsverband Werdohl. „Es sind auch immer mehr Bürger mit Migrationshintergrund, die zu uns kommen, um ihr Blut zu spenden“, berichtet Silvia Linnhoff und sieht das als positive Entwicklung.

Darüberhinaus hoffen sie und das achtköpfige DRK-Team, dass sich vor allem wieder mehr junge Leute zur freiwilligen Blutabgabe trauen. „Im Notfall, wenn jemand auf eine Blutspende angewiesen ist, spielt das Alter definitiv keine Rolle“, gibt Linnhoff zu bedenken.

Zu den ersten Spendern, die im neuen Jahr einen halben Liter Blut abgaben, gehörte auch die 18-jährige Enise Yasar. „Ich war vorher bereits neugierig und wenn ich gedurft hätte, wäre ich schon früher zur Blutspende gegangen“, sagte die Schülerin, die zum ersten Mal im Gemeindehaus den Spendentermin besuchte. „Es tat auch gar nicht weh“, sagte Enise, die bei der Abgabe des „roten Saftes“ ganz gelassen blieb. Sie war eine von drei Erstspendern, die am Dienstag ins Gemeindehaus kamen.

Unter den 114 Spendern gab es diesmal zwei Jubilare: Für die jeweils zehnte Spende wurden Britta Pascuale Moreno und Anke Maria Tillmann mit einer DRK-Anstecknadel ausgezeichnet.

Der nächste Blutspende-Termin wird am Montag, 12. Januar, wieder im evangelischen Gemeindehaus an der Freiheitstraße sein. Allerdings beginnt der Blutspende-Termin diesmal erst um 15.30 Uhr und geht bis 20 Uhr. Den Termin in Pungelscheid – der im vergangenen Jahr noch angeboten wurde – wird es zukünftig nicht mehr geben. Der Zuspruch dort sei in den vergangenen Jahren so stark zurückgegangen, dass sich der Aufwand nicht mehr lohnen würde.

Zudem sucht das DRK-Team noch fleißige Hände, die bei den Vorbereitungen der Termine – zum Beispiel in der Küche – zur Hand gehen wollen. „Ohne die Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer wären die Termine gar nicht durchführbar“, sagte Linnhoff. Wer helfen möchte, kann sich bei Silvia Linnhoff unter der Rufnummer 0 23 92/45 62 melden. Sie beantwortet dort auch alle Fragen rund um die Blutspende. - Von Benny Finger

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