SPD: Nachtabschaltung soll aufgegeben werden

Werdohl - Die SPD-Fraktion will, dass der Rat in der letzten Sitzung vor der Kommunalwahl am 7. April beschließt, die Straßen wieder nachts durchgängig zu beleuchten. Die Maßnahme Nr. 57 aus dem Haushaltssanierungsplan soll ersatzlos gestrichen werden.

SPD-Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Matthias Wershoven begründet das so: „Für die SPD-Fraktion galt der Grundsatz, dass die Auswirkungen einer Sparmaßnahme im rechten Verhältnis zur Höhe der damit zu erzielenden Einnahmen stehen müssen.“

Bürger hätten sich „sehr kritisch“ zu den empfundenen „Einschränkungen und Gefahren“ geäußert und „dabei deutlich gemacht, dass die Nachtabschaltung als unzumutbar und völlig unangemessen angesehen“ werde.

Um den Haushaltsausgleich nicht zu gefährden, sollen zur Kostendeckung energieintensive Leuchten ausgetauscht werden. Außerdem weise die Projektsrechnung für 2018 ein Plus von 107.287 Euro aus. Davon könne man die 21.000 Euro Einsparung der Nachtabschaltung nehmen, das Jahresergebnis liege dann bei 86.287 Euro.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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