Freund verhindert Schlimmeres

Werdohler sollte als „Paketagent“ für Kriminelle arbeiten

Ein Werdohler sollte wohl für Kriminelle als „Paketagent“ arbeiten.
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Ein Werdohler sollte wohl für Kriminelle als „Paketagent“ arbeiten.

Ein 42-jähriger Werdohler hat sich um einen Job als „Paketagent“ bemüht. Ein guter Freund riet ihm zur Anzeige bei der Polizei.

Im Internet fallen immer wieder Menschen auf Betrüger herein, so wohl auch in diesem Fall.

Der Werdohler dachte, er hätte einen Job gefunden: Er sollte Pakete empfangen, diese inspizieren und weiterleiten. Er schickte dem angeblichen Arbeitgeber Führerschein und Personalpapiere und bekam sogar einen „Arbeitsvertrag“. Ein misstrauischer Freund riet dem Werdohler davon ab, die Arbeit aufzunehmen. Stattdessen erstattete er am Donnerstag Anzeige bei der Polizei.

Betrüger geben nicht ihre eigene Adresse an

Die prüft die Sache, doch der Verdacht liegt nah: „In den Paketen steckt nicht das, was der Mann erwartet – sondern vielleicht illegal erworbene Ware. Wahrscheinlicher sollte er als Paketagent fungieren. Bestellbetrüger wollen nicht ihre eigene Adresse angeben. Deshalb leiten sie Ware über Umwege und fangen sie unterwegs ab“, heißt es in der Mitteilung der Polizei, die deshalb rät: „Finger weg von solchen Jobs.“

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