Schneemangel und Mitgliederzuwachs

Was Jahn-Skisportler freut und was sie ärgert

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Walburga Runig prangerte erneut die Zustände in der Halle an der Grundschule auf der Königsburg an.

Werdohl - Seit vielen Jahren klagt die Ski-Abteilung des TuS Jahn Werdohl immer wieder über fehlenden Schnee. Dass die Wintersportler trotzdem gute Laune haben, hat einen Grund. Ein andere Sache ärgert sie aber.

Weil der Schnell zur Ausübung ihrer eigentlichen Sportart fehlt, halten sich die Wintersportler nur fit für den Fall der Fälle – im Winter in der Sporthalle auf der Königsburg, im Sommer mit Volleyball am Kettling. Was klingt wie ein Offenbarungseid, verdirbt den Mitgliedern der Wintersport-Abteilung allerdings keineswegs die Laune. Im Gegenteil: Im vergangenen Jahr gelang es der TuS-Abteilung, fünf neue Mitglieder dazu zu gewinnen. Aktuell sind es 78.

Zwölf von ihnen kamen am Freitagabend ins Restaurant Haus Werdohl zur Jahreshauptversammlung. Sie wählten die 2. Vorsitzende Birgit Krawietz, die Schriftführerin Claudia Ohrmann sowie die Sportwartin Stefanie Klose jeweils ohne Gegenstimmen für weitere zwei Jahre in den Vorstand. Die Ski-Fans setzen also auf ein bewährtes Team.

Ganz und gar nicht bewährt hat sich in den Augen der Abteilungsmitglieder die Halle auf der Königsburg. Abteilungsleiterin Walburga Runig beschwerte sich: „In Zeiten des Klimaschutzes ist es ein Witz, dass die Halle ständig so überheizt ist.“ Dann fuhr sie fort. Die Sauberkeit lasse auch zu wünschen übrig. Einmal hätten sie den Dreck zusammengekehrt und eine Woche später habe der Müllhaufen unverändert so da gelegen. „Dabei zahlen wir Hallengebühren“, empörte sich die Abteilungs-Vorsitzende.

Kassiererin Sigrid Lissek berichtete von einem finanziellen Minus während der zurückliegenden zwölf Monate. Dies lag indes an der Anschaffung zweier Trampolins für den montäglichen Hallensport.

An der Familienfreizeit während der Osterferien nahmen 42 Personen teil. Es ging nach Österreich ins Stubaital. Sowohl im April, als auch im November wanderten die Werdohler Ski-Fahrer. Im Sommer dann verbrachten sie ein Wochenende an der Bigge. Dort besuchten sie einen Kletterpark, übernachteten in einer Jugendherberge und feierten auf diese Art das 50-jährige Bestehen der TuS-Abteilung.

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