Kaltes Wasser und tote Mäuse in der Sporthalle

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Sportwartin Stefanie Klose, die 2. Vorsitzende Brigit Krawietz und Geschäftsführerein Claudia Ohrmann (von links) wurden in der Jahreshauptversammlung der Ski-Abteilung des TuS Jahn Werdohl in ihren Ämtern bestätigt.

Werdohl - Auf die bewährten Kräfte setzen die Mitglieder der Ski-Abteilung im TuS Jahn: Bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend wurden die 2. Vorsitzende Birgit Krawietz, die Geschäftsführerin Claudia Ohrmann sowie die 1. Sportwartin Stefanie Klose jeweils einstimmig auf ihrem Posten bestätigt. es gab aber auch Kritik.

Zunächst hörten die 14 weiteren Anwesenden jedoch den Jahresbericht der 1. Vorsitzenden Walburga Runig. Sie bilanzierte ein „gelungenes sportliches Jahr“. Doch auch die Geselligkeit sei 2017 nicht zu kurz gekommen.

Runig erinnerte vor allem an das Nacht-Skilaufen in Winterberg, an eine Osterfreizeit in Davos in der Schweiz mit 35 Teilnehmern, an eine Wanderung mit Lagerfeuer und Übernachtung beim Wanderheim Wiehardt. Sportlich betätigen sich die Mitglieder der Skisportabteilung – wenn kein Schnee liegt – in der Turnhalle auf der Königsburg sowie – im Sommer – am Kettling. Dort wird vor allem Volleyball gespielt. Und im Sommer wurde dort auf dem Biwakplatz auch ein Grillfest veranstaltet.

Ein Jahresabschluss sei zudem kurz vor dem Jahreswechsel 2017/18 noch in privatem Rahmen veranstaltet worden, berichtete Runig.

Wiederholte Beschwerden erfolglos

An der Halle auf der Königsburg beziehungsweise an der Stadtverwaltung wurde dann von beinahe sämtlichen Anwesenden scharfe Kritik geübt. Die Zustände in der Halle seien „unzumutbar“. Die Eingangstür sei defekt, die Duschen seien „immer kalt“, die Turnhalle selbst hingegen sei fast jedes Mal „überheizt“ und der Geräteraum sei „voller Kot und toter Mäuse“.

Wiederholte Beschwerden hätten kaum etwas bis gar nichts gebracht – jedenfalls nicht dauerhaft.

Kassenwartin Sigrid Lißek listete dann die Einnahmen und Ausgaben der vergangenen zwölf Monate auf. Obwohl ein kleines finanzielles Minus im abgelaufenen Jahr erwirtschaftet wurde, steht die Abteilung auf soliden Beinen. Der Vorstand wurde folglich einhellig entlastet.

Der Blick ging aber auch nach vorne: Am 9. oder am 16. März wird jetzt zunächst einmal das nächste Nacht-Skilaufen in Winterberg stattfinden. Für den 6. Mai ist eine Frühjahrswanderung geplant. Das Ziel werde der Vorstand noch frühzeitig bekannt geben, teilte die Vorsitzende Runig den Anwesenden schließlich noch mit.

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