Schützenfrauen laden zur Kleiderbörse ein

Die Frauen beider Werdohler Schützenvereine bieten Anfang März wieder festliche Kleider an. Die Verkäuferinnen stehen den Kunden dann auch gern beratend zur Seite. - Foto: Koll

Werdohl - Der Erfolg der Premiere im Vorjahr hat sie beflügelt. Und so bieten die Frauen beider Werdohler Schützenvereine auch in diesem Frühjahr wieder ihre Festtags-Kleiderbörse im Schützenheim Altenmühle an. Die zweite Auflage geht vom Freitag, 6., bis Sonntag, 8. März über die Bühne.

Gut 200 Kleider wurden vor zwölf Monaten bei den Organisatorinnen abgegeben. Ein Viertel der Roben fand eine neue Besitzerin. Kundinnen kamen auf Anhieb auch von weit her: Eigens aus Köln oder Münster waren manche Frauen gekommen, um in Altenmühle nach besonderer Kleidung Ausschau zu halten.

Karin Heinz erinnert sich: „Besonders gut war angekommen, dass wir nicht nur Hofstaat- und Königinnen-Kleider da hatten, sondern etwa auch Cocktail-Kleider. Und auch das Zubehör – wie Taschen, Schuhe und Schmuck – fand begeisterten Anklang.“

Und so soll in diesem Jahr das Schmuck-Angebot auch deutlich erweitert werden. Wer Roben und/oder Accessoires abzugeben hat, kann sich bei Heinz, Tel. 0 23 92 / 27 02, und bei Anika Häring, Tel. 01 51 / 12 50 28 79, melden. Annahme der Waren ist dann am Freitag, 6. März, von 16 bis 21 Uhr im Vereinsheim Altenmühle.

Die Verkäuferinnen sollten sich zuvor überlegen, welchen Preis sie für ihr gutes Stück verlangen möchten. Auch ist es ratsam, den Werdohler Schützenfrauen, die den Verkauf durchführen werden, eine Verhandlungsspanne an die Hand zu geben. Pro Kleid fällt eine Gebühr von fünf Euro an. Im Falle eines Verkaufes erhöht sich diese Gebühr um zehn Prozent des Verkaufserlöses.

Mit dem Geld wird der Einsatz der Werdohler Schützenfrauen symbolisch entschädigt. Es wird mit diesen Einnahmen aber auch für die Verpflegung am Samstag, 7. März, gesorgt. Am eigentlichen Verkaufstag gibt es in der Zeit von 10 bis 18 Uhr für jede Kundin einen Sektempfang. Und darüber hinaus gibt es, so steht es auf dem Veranstaltungsplakat, für den Fall, dass „die Wahl schwer fallen und es etwas länger dauern“ sollte, für die Zeit der Überlegung auch kleinere Snacks sowie Kaffee und Waffeln.

Die Abholung nicht verkaufter Kleider sowie die Abrechnung bei erfolgreichen Verkäuferinnen erfolgen schließlich am Sonntag, 8. März, in der Zeit von 11 bis 13 Uhr.

Übrigens: Sogar Hochzeitskleider, prachtvolle Roben für den Abiball und schmucke Abendkleider gibt es auf der zweiten Festtags-Kleiderbörse.

Von Michael Koll

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