Virtuelles Schießen

Werdohler Schützen ehren ihren „Corona-König“

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Ehrung des virtuellen Schützenkönigs: Volker Brahmsiepen (Zweiter von links) bekam unter anderem ein T-Shirt und einen Grill-Gutschein von Edeka-Tank. Mit ihm freuen sich (von links) Rüdiger Jadzewski, Heiko Tank und Andreas Schreiber.

Werdohl – Volker Brahmsiepen, Schützenkönig des Werdohler Schützenvereins (WSV), zielte auch beim virtuellen Vogelschießen des Vereins am besten.

Jetzt wurden Brahmsiepen und die weiteren Insignienträger durch den Verein geehrt. 

Coronabedingt fiel auch in Werdohl das Schützenfest 2020 aus, Brahmsiepen bleibt bis 2021 im Amt. Auf ein Vogelschießen wollten die WSV-Schützen aber nicht verzichten und riefen deshalb zur Teilnahme an diesem virtuellen Wettbewerb auf. 

Koordinatenraster mit 400 Feldern

Dafür hatte der Vorstand über das Foto eines Schützenvogels ein Koordinatenraster mit 400 Feldern (von A1 oben links bis T20 unten rechts) gelegt. Darunter befanden sich 41 Trefferfelder für die Ziele Krone, Apfel, Zepter, rechter Flügel, linker Flügel und Rumpf, welche in dieser Reihenfolge auch abgeschossen werden mussten. „Das funktioniert ganz ähnlich wie bei dem Spiel ,Schiffe versenken’“, erläuterte Vorsitzender Andreas Schreiber das System vor Beginn des Wettbewerbs. „Die Schiffe sind bei uns allerdings die Insignien, und jede Insignie ist irgendwann versenkt.“Eine Woche lang hatten die WSV-Mitglieder ihre „Schüsse“ durch die Angabe von Koordinaten auf einem Rastersystem abgeben können. 

Jedes Mitglied konnte zehn Koordinaten einreichen. Wer als erstes das letzte ungetroffene Trefferfeld einer Insignie ausgewählt hatte, war erfolgreicher Schütze für dieses Ziel. Eine Woche hatten die WSV-Mitglieder Zeit, ihre „Schüsse“ per Post oder E-Mail abzugeben. 

Dieter Kellermann holt die Krone

Mit dem 69. Schuss holte Dieter Kellmann (1. Kompanie) die Krone als erste Insignie. Er darf sich über einen Restaurant-Gutschein freuen. 

Das Zepter sicherte sich mit dem 199. Schuss Kompanieführer Klaus-Dieter Webert (1. Kompanie). Dafür wurde er mit einer Kiste Bier belohnt. Der Apfel fiel mit dem 253. Schuss durch Sven Kohlhage (3. Kompanie). Auch für ihn gab es eine Kiste Bier. 

Bier-Preise für die Flügel

Mit einem Bier-Preis bedacht wurden jeweils auch Sabrina Hoffmann (4. Kompanie), die mit dem 336. Schuss den rechten Flügel holte, und Maik Reiche (4. Kompanie), der sich mit dem 467. Schuss die linke Schwinge sicherte. 

Der finale Treffer gelang aber Volker Brahmsiepen, der schon mit seinem Ehrenschuss einen Teil der Krone getroffen hatte. Der insgesamt 575. Schuss war der 14. auf den Rumpf des Vogels und brachte die Entscheidung. Neben dem wohl einmalig vergebenen Titel des virtuellen Schützenkönigs erhielt Brahmsiepen Gutscheine für ein 30-Liter-Fass Bier und eine Grillparty, zudem ein T-Shirt. 

Insgesamt hatten sich 70 WSV-Schützen an diesem ungewöhnlichen Wettbewerb beteiligt.

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