Werdohler Schüler beeindrucken Bürgermeister

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Das Schulparlamentspräsidentenpaar Javen und Ece übergaben das Schulhofkonzept gestern an Bürgermeister Siegfried Griebsch. Daran mitgearbeitet haben Schulleiterin Britta Schwarze (l.) und die Pflegeschaftsvertreter Renate Bade und Volker Ossenberg. ▪

WERDOHL ▪ Bürgermeister Siegfried Griebsch zeigte sich spontan von dem beeindruckt, was er da in der evangelischen Grundschule Ütterlingsen präsentiert bekommen hatte – die Ideen für die Neugestaltung des Schulhofes haben seiner Meinung nach „Hand und Fuß“.

Ece und Javen, die beiden Präsidenten des Schülerparlamentes, stellten mutig in großer Runde dem Bürgermeister vor, wie sich die Kinder zukünftig die Ausgestaltung ihres Schulumfeldes vorstellen. Großen Anteil an der Vorplanung hatten aber auch die Eltern, die bei der Präsentation gestern von Volker Ossenberg und Renate Baader vertreten waren.

350 000 Euro Fördergeld steht zur Verfügung, um aus dem Gelände rund um die Schule einen Quartiersplatz zu entwickeln, dessen Schwerpunkt aber auf der Ausgestaltung als Schulhof liegt. Schulleiterin Britta Schwarze fasste gestern den Stand der Planungen durch die Schule zusammen, die jetzt durch Fachplaner fortgeführt werden sollen. Mit einer Realisierung soll im kommenden Frühjahr begonnen werden. Bei der ersten Begehung durch die Eltern fiel auf, dass das Schulgelände eingezäunt ist. Das ist nicht schön, soll aber so bleiben, weil es erfolgreich vor Vandalismus und Schmierereien schützt. Schwarze regte an, den umgebauten Schulhof später durch Bewegungsmelder und Kameras zu sichern.

Ins Auge fiel den Eltern auch der bislang ungenutzte und verwilderte Haupteingang sowie die für Kinder gefährliche Bushaltestelle an der Danziger Straße.

Die Eltern möchten gerne, dass die Schulbusse eine andere Haltestelle anfahren, um die Situation zu entschärfen. Stadtplaner Stefan Groß habe schon Kontakt mit der MVG aufgenommen, hieß es gestern.

Ein Drittel der Freifläche besteht aus Böschungen und ist damit kaum beplanbar. Lediglich an einer Stelle soll der Hang kletterbar gemacht werden, der Weg zurück führt über eine Rutsche. Bestechend fand Griebsch auch die Idee eines Schulgartens, in dem zum Beispiel Kartoffeln gezogen werden könnten, die dann in der OGS-Küche verarbeitet würden.

Bislang sei die alte Tischtennisplatte die einzige Attraktion für die Kinder auf dem Schulgelände – das werde sich auf jeden Fall ändern. ▪ Volker Heyn

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