Zigarettenschachtel wird Einbrecher zum Verhängnis

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Symbolfoto

Werdohl/Schmallenberg - Die Polizei im Hochsauerlandkreis hat einen Werdohler unter dem Verdacht des Einbruchs festgenommen. Eine Zigarettenschachtel ist dem Mann wohl zum Verhängnis geworden.

Gegen 2.45 Uhr in der Nacht zu Dienstag hat sich laut Mitteilung der Polizei eine 74-jährige Frau aus Bad Fredeburg über den Notruf gemeldet und mitgeteilt, ein Mann sei in der Wohnung. Sofort rückten die Polizeibeamten zu der Wohnung im Herzen des Kurortes aus.

Kurz nachdem die Polizisten vor Ort waren, bemerkte die Tochter der Seniorin einen Mann auf dem Balkon, der sich herunter hangelte und aus dem Garten flüchtete. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung nach dem Mann ein.

Während Beamte aus umliegenden Polizeiwachen nach ihm suchten, nahmen die Polizeibeamten aus Schmallenberg den Tatort auf. Hierbei stellten sie unter anderem Zigarettenschachteln fest, die augenscheinlich dem Täter zuzuordnen waren. Sie wurden sichergestellt. 

Nachdem die Beamten den Tatort aufgenommen und weitere Spuren gesichert hatten verließen sie die Wohnung um sich an der Suche nach dem Einbrecher zu beteiligen. Der Verdächtige hatte sich offenbar im Schutze der Dunkelheit versteckt und kehrte nun in die Nähe des Tatortes zurück. Die Polizei vermutet, dass er die vergessenen Zigaretten holen wollte.

Der Sohn der Familie alarmierte erneut die Polizei. Die Beamten konnten daraufhin einen 34-jährigen Mann aus Werdohl festnehmen. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass er über ein gekipptes Fenster in das Haus gelangt war.

Der Mann, der mit seinem Roller ohne Führerschein zum Tatort gefahren war, hatte außerdem Drogen in seinem Fahrzeug versteckt. Gegen den Werdohler werde nun ein umfangreiches Ermittlungsverfahren eingeleitet, teilte die Polizei mit.

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