Franziskanische Jugendwallfahrt zur Kapelle Distelnblech

+
Eine kleine Gruppe der franziskanischen Jugend in Werdohl traf sich am Freitag, um die Jubiläums-Veranstaltung in einem Jahr vorzubereiten.

Werdohl - 1988 fand erstmals eine Franziskaner-Jugendwallfahrt statt. Wenn diese Veranstaltung im kommenden Jahr ihr 30-Jähriges feiert und somit zum 31. Male stattfindet, wird Werdohl – nach 2010 – zum zweiten Male Gastgeber sein.

Erwartet werden erfahrungsgemäß zwischen 50 und 70 junge Menschen im Alter von 14 bis 35 Jahren. Sie kommen aus dem ganzen Bundesgebiet, von den jeweiligen Standorten der deutschen Franzsikaner-Klöster. Teilnehmen werden darüber hinaus etwa zehn Ordensbrüder. Die Franziskaner-Jugendwallfahrt – kurz FraJuWa – findet stets am Wochenende nach dem Franziskus-Tag statt. Der Heilige Franz von Assisi wird 2018 am Donnerstag, 4. Oktober, gefeiert. Die FraJuWa trägt in jedem Jahr ein Motto. Beim zweiten Gastspiel in Werdohl soll das Motto das Sonnengesang-Gebet des Franziskus aus dem 13. Jahrhundert sein.

Das beschlossen die fünf Jugendlichen, die sich am Freitagabend im Jugendheim der St.-Michael-Gemeinde trafen, um mit den Planungen für die Wallfahrt zum runden Geburtstag der Veranstaltungsreihe zu beginnen. Dieses spezielle Gebet hat Sonne, Mond, Wind, Feuer und Erde zum Thema. Das passe zu Werdohl, einer Stadt die viel Natur zu bieten habe. Die Gäste aus der gesamten Republik sollen Anfang Oktober kommenden Jahres dann in der Köstersberg-Halle untergebracht werden. Sie verpflegen sich selbst. Dazu soll unter Umständen das Kochzelt der Pfadfinder genutzt werden, da die Küche in der Halle doch recht klein sei.

Dann besprach die kleine Planungsgruppe das Programm für das Wallfahrt-Wochenende. Der Freitag solle mit einer Kennlern-Runde beginnen. Im Anschluss solle eine Messe in Form einer Lichtfeier in der St.-Michael-Krypta für Atmosphäre sorgen. Damit alle Teilnehmer in der Krypta Platz fänden, sollten die Stühle zuvor ausgeräumt werden. Stattdessen sollten die jungen Gläubigen auf Teppichen und Decken sitzen. Am Samstag beginne der Tag mit einem Morgengebet. Danach fänden Workshops in Kleingruppen statt, wobei die verschiedenen Altersgruppen getrennt voneinander arbeiten sollten. Jeder Workshop sollte unterteilt sein in einen theoretischen und einen praktischen, kreativen Teil. Die Ergebnisse der Workshops sollen in die Abschluss-Messe am Sonntag einfließen.

Am Samstagnachmittag wollen die Wallfahrt-Organisatoren mit den Sauerland-Besuchern eine Wanderung von der Innenstadt bis zur Kapelle Distelnblech unternehmen. Es folgt ein bunter Abend. Bei diesem sollen im großen Pfarrsaal der St.-Michael-Gemeinde Gruppenspiele im Fokus stehen. Nach dem Frühstück am Sonntag werde es noch eine vormittägliche Abschluss-Runde mit allen Wallfahrern geben. Ab 11 Uhr folge dann die tags zuvor vorbereitete Abschluss-Messe, an welcher die gesamte Werdohler Gemeinde teilnehme. Nach dem Mittagessen verlassen die Gäste das Sauerland wieder.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare