1. come-on.de
  2. Lennetal
  3. Werdohl

Werdohler Radrundweg: Die Idee wird konkret

Erstellt:

Von: Markus Wilczek

Kommentare

Auf dem Fahrrad einmal Werdohl auf einer ausgeschilderten Strecke umrunden: Dies könnte noch in diesem Jahr möglich werden.
Auf dem Fahrrad einmal Werdohl auf einer ausgeschilderten Strecke umrunden: Dies könnte noch in diesem Jahr möglich werden. © Hendrik Schmidt

Die Idee, einen Radrundweg in und um Werdohl mit Abstecher in die Nachbarkommunen zu realisieren, wird konkreter. Denn mittlerweile gibt es gleich zwei mögliche Routenverläufe.

Die Mitglieder der Ortsgruppe Werdohl im Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und Interessierte beschäftigen sich noch in dieser Woche mit dem möglichen Routenverlauf. Denn die Ortsgruppe kommt zu ihrem nächsten Treffen am Freitag, 25. März, ab 19 Uhr im Versevörder Hof zusammen.

Die Ortsgruppen-Sprecher Friedrich Hattendorf und Hans Werner Steiger haben zwei mögliche Routen erarbeitet, die jeweils etwa 40 Kilometer lang sind und rund 1000 Höhenmeter haben.

„Bestmöglichen Streckenverlauf“ herausfinden

Während die eine Route beispielsweise über die Schwarze Ahe, Brüninghausen, Augustenthal und Rosmart, aber auch bis nach Neuenrade führt, verläuft die andere Strecke beispielsweise über Wellin und Rärin sowie in Teilen ebenfalls über Neuenrader Stadtgebiet. „Es ist schön, dass die zwei Entwürfe so unterschiedliche sind. Diese gilt es jetzt zu diskutieren. Und dann besteht unsere große Aufgabe darin, den bestmöglichen Streckenverlauf herauszufinden“, sagt Friedrich Hattendorf.

Saisonstart am 1. Mai

Für den 1. Mai lädt der ADFC Werdohl zur Teilnahme an der ersten gemeinsamen Fahrradtour in diesem Jahr ein. Die etwa 40 Kilometer lange Rundstrecke führt von Werdohl über Plettenberg zum Bahnhof Köbbinghauser Hammer. Von dort bringt die Märkische Museumseisenbahn mit einer Dampflok die Fahrradfahrer mit den Fahrrädern im Güterzugwaggon zum Bahnhof nach Hüinghausen. Weiter geht es über Herscheid und Wellin wieder zurück nach Werdohl. Die Startzeit steht noch nicht fest und soll in den nächsten Wochen bekannt gebeben werden.

Dass es dabei aber immer etliche Höhenmeter zu überwinden geben werde, sei aufgrund der Topografie der Region unvermeidlich. „Schließlich soll es ja ein Rundweg sein, nicht einfach nur eine Fahrt entlang der Lenne. Da hätten wir die Problematik in dieser Form dann nicht“, so Hattendorf. Um die Schwierigkeiten und Anstrengungen für weniger ambitionierte Radler oder auch Familien mit Kindern aber in Grenzen zu halten, solle es die Möglichkeit geben, die Route auch abzukürzen oder in mehreren Teilstrecken zu absolvieren.

Rundweg soll noch in diesem Jahr ausgewiesen werden

„Wir haben den Ehrgeiz, den Radrundweg noch in diesem Jahr auszuweisen. Ob das tatsächlich klappt, müssen wir sehen. Denn manchmal steckt der Teufel ja erst im Detail“, sagt Hattendorf. Dabei denkt der Werdohler ADFC-Vorsitzende beispielsweise an Wege, die nach dem Hochwasser im Juli oder durch Holzarbeiten in den Wäldern momentan nicht nutzbar sind. „Aber insgesamt bin ich sehr zuversichtlich, eine attraktive Route für alle Radfans hinzubekommen“, sagt Hattendorf.

Die Idee eines Radrundwegs war beim ADFC entstanden, nachdem Politik und Verwaltung 2021 entschieden hatten, den knapp 60 Kilometer langen Werdohler Rundwanderweg neu zu beleben. Mit finanziellen Mitteln aus dem EU-Förderprogramm Leader wird der Weg neu markiert, die Strecke aufgewertet und in das Gesamtkonzept zum jüngst überplanten Wanderwegenetz hinzugefügt und gemeinsam vermarktet.

Streckenverläufe auf digitaler Karte anschauen

Wer sich die beiden Streckenvorschläge für den Radrundweg auf einer digitalen Karte im Internet anschauen möchte, hat hier die Gelegenheit dazu.

Auch interessant

Kommentare