Zehn Prozent der Flotte bald elektronisch unterwegs

Lukad-Gruppe setzt auf E-Mobilität

Freuen sich über zwei neue E-Fahrzeuge für die Lukad-Gruppe: (von links) Geschäftsführer Jörg Deutz, Philipp Waltener (Vertriebsleitung des Autohauses Tiemeyer, das die Fahrzeuge beschafft hat), Lutz Menshen (geschäftsführender Gesellschafter bei Lukad) und Bogdan Galmon aus dem Vertrieb bei Tiemeyer.
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Freuen sich über zwei neue E-Fahrzeuge für die Lukad-Gruppe: (von links) Geschäftsführer Jörg Deutz, Philipp Waltener (Vertriebsleitung des Autohauses Tiemeyer, das die Fahrzeuge beschafft hat), Lutz Menshen (geschäftsführender Gesellschafter bei Lukad) und Bogdan Galmon aus dem Vertrieb bei Tiemeyer.

Fluidtechnik-Hersteller Stauff, der Entsorgungsfachbetrieb A. Menshen und die weiteren Unternehmen der Werdohler Lukad Holding integrieren nach und nach Elektro- und Hybridfahrzeuge in ihren Fuhrpark.

Am Hauptsitz an der Plettenberger Straße gab es nun eine weitere Übergabe vollelektrischer Fahrzeuge.

„Mit dem Einsatz elektrisch betriebener Fahrzeuge leisten wir einen freiwilligen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen in unserer Region“, sagte Jörg Deutz, Geschäftsführer der Lukad Holding. E-Fahrzeuge einzusetzen sei derzeit vor allem für die kurzen Strecken zwischen den Standorten im Sauerland sinnvoll.

Konzept für Unternehmen entwickelt

Nachdem ein Konzept für alle in der Region ansässigen Lukad-Unternehmen entwickelt worden war, ging es an die Umsetzung. Unter anderem musste die Ladeinfrastruktur geplant und gebaut sowie die Bereitstellung der notwendigen Kapazitäten vor Ort geklärt werden. „Mit dem Ankauf von ein paar Autos ist es nicht getan“, erläutert Lutz Menshen, geschäftsführender Gesellschafter. „Wir müssen auch gewährleisten, dass unsere E-Flotte an allen Standorten bedarfsgerecht geladen werden kann.“

Insgesamt zehn Ladestationen mit jeweils zwei Anschlüssen wurden an mehreren Lukad-Standorten in Werdohl, Meinerzhagen und Finnentrop gebaut.

Schon sieben E-Fahrzeuge im Einsatz

Zurzeit sind sieben ausschließlich elektrisch angetriebene Fahrzeuge im Einsatz, davon zwei E-Golfs und ein E-Caddy bei Stauff, ein E-Golf bei Lukad sowie ein weiterer E-Caddy bei A. Menshen. Das Unternehmen G. Menshen in Finnentrop setzt zunächst zwei E-Golfs ein. Weitere Fahrzeuge sind bestellt und bis Mitte 2021 sollen in der Unternehmensgruppe rund 20 vollelektrisch oder hybrid angetriebene Fahrzeuge zum Einsatz kommen, was mehr als zehn Prozent der Unternehmensflotte entspricht.

„Auf Basis der Erfahrungen, die wir in der Einstiegsphase machen, werden wir sukzessive mehr E-Mobilität in unseren Fuhrpark integrieren“, erläutert Lutz Menshen. Dies verlange auch in Zukunft größere Investitionen in die Infrastruktur, die außer von den unternehmenseigenen Fahrzeugen auch von Kunden und Besuchern genutzt werden könne.

Engagement soll ausgebaut werden

Geschäftsführer Jörg Deutz verspricht, das Engagement der Gruppe für einen geringeren CO2-Ausstoß Schritt für Schritt weiter ausbauen zu wollen: „Als familiengeführte Unternehmensgruppe haben und übernehmen wir Verantwortung für eine nachhaltige Wirtschaft.“

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