Werdohler bei "Kunstwechsel" in Siegen

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Als „Herausforderung“, aber auch als „intellektuelles Vergnügen“ bezeichnet Thomas Volkmann seine Werke.

Werdohl - Der Werdohler Künstler Thomas Volkmann präsentiert im Rahmen des Projektes „Kunstwechsel“ Gemeinschaftsarbeiten, die er unter anderem mit der Werdohlerin Maike Reininghaus geschaffen hat.

Der „Kunstwechsel” ist ein Projekt, das seit 1998 jährlich an wechselnden Orten in Siegen stattfindet: ein Kunstmarkt mit Kunst, Musik, Film und Literatur. „Als Veranstaltungsort für den ‘Kunstwechsel’ werden leer stehende Gebäude genutzt, deren Geschichte in der Programmgestaltung und von den Künstlern aufgegriffen wird“, schreibt Volkmann in einer Ankündigung. An der Ausstellung beteiligen sich in diesem Jahr 32 Künstler mit rund 500 Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Grafik, Objekt und Installation.

Thomas Volkmann beteiligt sich mit zwei Serien. Zum einen präsentiere er die collagierte Serie „Ungeschminkt”, die in Zusammenarbeit mit Maike Reininghaus entstanden sei, kündigt der Künstler an. Die Werke setzten sich mit dem Schönheitswahn unserer Epoche auseinander. Zum anderen werde er die Serie „Salome” zeigen, die sich an Oscar Wildes Stück orientiere. „Es handelt sich dabei um übermalte Fotografien einer Tanzperformance, die bereits während der Dortmunder Museumnacht gezeigt wurden“, schreibt Volkmann in seiner Ankündigung.

Darüber hinaus werde eine Auswahl seiner Gemälde zu sehen sein. Seine expressive Malerei „bildet eine Assoziationskette aus Literatur, Mythologie und Kunstgeschichte, die in wuchtigen Pinselstrichen mit collageartigen Eingriffen und diversen Zitaten verwoben wird“. Der Künstler kombiniere „in seinen heftig gemalten Werken Konzept und Symbolik mit Pathos und Parodie und verarbeitet dabei respektlos sein reiches Repertoire“, beschreibt er seine Werke. Diese seien eine Herausforderung – „aber auch ein intellektuelles Vergnügen“.

Der „Kunstwechsel” in Siegen, Sandstraße 26, wird am Freitag, 21. November, um 20 Uhr eröffnet. Am Samstag und Sonntag, 22. und 23. November, ist die Ausstellung von 14 bis 19 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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