Großzügige Kolpingsfamilie öffnet die Spendenbox

+
Kolping-Vorsitzender Martin Rützler überreichte den Vertreterinnen der St. Michael-Altenstube, der Franziskaner-Jugend, des St. Michael-Chores und der Aktion „Alegra de vivir“ Spenden in einer Gesamthöhe von 1200 Euro.

Werdohl - Im nunmehr dritten Jahr in Folge hat die Kolpingfamilie St. Michael verschiedene Gruppen der katholischen Gemeinde mit Spenden bedacht. Möglich war und ist das durch die Idee, bei den verschiedenen Kolpingveranstaltungen eine Spendenbox aufzustellen.

Ob nun bei den beliebten Kino-Abenden, den Suppensonntagen, dem Osterimbiss oder bei anderen Terminen: Es kam immer verhältnismäßig viel Geld zusammen, das jeweils am Ende des Halbjahresprogramms verteilt wurde.

Waren es vor zwei Jahren noch 500 Euro, die der Tafel zur Verfügung gestellt wurden, so erhöhte sich dieser Betrag im Jahr 2016 bereits auf 800 Euro, über die sich der Pfadfinderstamm St. Michael und die Kindertagesstätte der Gemeinde an der Brüderstraße freuen durften. 

Diesmal jedoch war das Spendenkästchen noch praller gefüllt. Es kamen beachtliche 1200 Euro zusammen, die der Werdohler Kolping-Vorsitzende Martin Rützler am vergangenen Dienstag während des zum Halbjahresabschluss üblichen Grillabends überreichte. Stellvertretend für die Altenstube St. Michael konnte Margot Revello 200 Euro entgegennehmen.

Freude auch bei Christina Wolf und Sandra Jedrusiak, die für die Franziskanische Jugend St. Michael 300 Euro erhielten. Lucia Klinkhammer nahm 400 Euro entgegen. Gedacht ist dieses Geld als Unterstützung für den St. Michael-Chor, der aus dem früheren Jugendchor entstand und nach der Auflösung des Kirchenchores die einzige noch verbliebene Singgemeinschaft innerhalb der Gemeinde ist.

Margret Mrowinski wurde für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Schließlich und letztlich wurde auch das Projekt „Alegra de vivir“ mit 300 Euro bedacht. Dabei handelt es sich um einen Zuschuss für die Caritas in Lateinamerika, die mit diesem Projekt Straßenkinder in Ecuador unterstützt. Von der Ernährung und Ausbildung der Straßenkinder bis hin zur Errichtung von Pflegeheimen für Schwerbehinderte erstreckt sich das Arbeitsfeld der Caritas Antoniana, die das Werk der Franziskaner-Minoriten in Ecuador unterstützt. Dazu Martin Rützler: „Wir wollen mit unserer Spende einen Teil dieses Projektes unterstützen, um dabei mitzuwirken, dass die Kleinsten dort im Land bessere Chancen erhalten.“

Im Rahmen des Grillabends am Dienstag konnte Martin Rützler dann noch eine angenehme Pflicht erfüllen. Er ehrte Margret Mrowinski für 40-jährige Mitgliedschaft in der Kolpingfamilie St. Michael. Neben einer Ehrenurkunde gab es Blumen und ein kleines Geschenk für die Jubilarin.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare