Am Werdohler Klosterweg: Fünf Meter in die Tiefe

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Die Kanalrohre müssen teils in einer Tiefe von fünf Metern verlegt werden. ▪

WERDOHL ▪ Im Klosterweg verlegen die Stadtwerke voraussichtlich noch bis Ende September Kanalrohre. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 240 000 Euro. Metallplatten haben hier eine große Bedeutung.

Damit die betroffenen Anwohner abends mit dem Auto ihr Haus erreichen und morgens auch wieder zur Arbeit fahren können, muss das Bauunternehmen Monz sich an einen besonderen Zeitplan halten. Erst ab 8 Uhr dürfen die abends verlegten Metallplatten über den einige Meter tiefen Schächten wieder entfernt werden. Anschließend laufen die Bauarbeiten bis 16 Uhr, um dann wieder mit den Platten die Zufahrt zu ermöglichen.

„Es geht nur in enger Abstimmung mit den Anwohnern“, setzt Stadtwerke-Geschäftsführer Joseph Beier auf die morgendlichen und abendlichen Zufahrten. Im Rahmen einer Bürgerversammlung ist so um Verständnis für die Beeinträchtigungen geworben worden – mit Erfolg. „Die Anwohner sind sehr verständnisvoll – alle.“

Der alte Kanal war zuvor marode und musste erneuert werden, wie Beyer erklärt. Doch das erwies sich aufgrund der Tiefe, in der sich die Rohre befinden, als nicht so einfach. Beim Start der Bauarbeiten vor vier Wochen galt es erst einmal, fünf Meter vertikal in die Straße vorzudringen – was wiederum Zeit kostete. Sieben Schächte und 1000 Kubikmeter Bodenaushub stehen insgesamt an, wobei am Ende der zu erneuernden Kanalleitung nur noch eine Tiefe von 1,70 Meter zu überwinden ist.

Das Fassungsvermögen der neu verlegten Kanalrohre ist leicht unterschiedlich. Auf einer Länge von 133 Metern sind diese 300 Millimeter im Durchmesser, auf insgesamt 265 Metern belaufen sie sich auf 400 Millimeter. ▪ Marco Fraune

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