Werdohler Kita-Kinder löffeln Suppe mit Graf Zeppelin

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Die Geschichte der Zeppeline brachte Moritz-Adolf Trappe (rechts) den Mädchen und Jungen der Kita Gernegroß auf kindgerechte Weise nahe.

Werdohl - Die Zeppelin-Ausstellung im Kleinen Kulturforum haben bereits mehr als 300 Besucher gesehen. Damit seien die aufgrund der Ferienzeit zurückhaltenden Erwartungen bereits übertroffen worden, freute sich Moritz-Adolf Trappe vom Verein Zeppelinstadt Werdohl.

Am Mittwoch hat Trappe sogar ganz junge Besucher durch die Ausstellung über die Geschichte des Luftschiffbaus im Versetal geführt. 

Etwa 15 Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte Gernegroß waren ins Bahnhofsgebäude gekommen, um etwas über die Zeppeline zu erfahren. Trappe las ihnen aus dem Bilderbuch „Zeppelin“ von Heinz Jänisch und Heide Stöllinger vor. In der Geschichte träumt ein Schaf davon, wie ein Luftschiff am Himmel zu schweben. Mit solchen Fantasien setzt es sich dem Spott der übrigen Herdentiere aus, doch auch diese Geschichte hat ein Happy End: Schließlich landet ein Zeppelin auf der Wiese und nimmt das Schaf mit auf eine Reise. 

Aus "fliegender Zigarre" werden Löffel

Im Anschluss führte Trappe die Kinder noch durch die Ausstellung und zeigte ihnen unter anderem, dass aus den Trümmerteilen der im August 1908 bei Echterdingen havarierten „fliegenden Zigarre“ Suppenlöffel produziert worden sind und dass die Berühmtheit des Grafen Zeppelin so groß war, dass die Menschen Porzellan mit seinem Konterfei angefertigt haben. Einige ausgewählte Exponate der Ausstellung durften die Kinder auch in die Hand nehmen. 

Die Ausstellung weckt mittlerweile durchaus das Interesse auch der jungen Werdohler. Am Donnerstag statteten die Ferienspaß-Kinder der Präsentation einen Besuch ab, für die nächste Woche hat sich eine weitere Kita angemeldet. Für Gruppenführungen – auch für Erwachsene – ist Moritz-Adolf Trappe jederzeit zu haben. Interessierte erreichen ihn unter Tel. 0 23 92 / 7 49 41 00 und per E-Mail an info@zeppelinstadt-werdohl.de. 

Vortrag zur Industriekultur

Am Mittwoch, 28. August, wird ab 19 Uhr Stephan Sensen, Leiter der Museen des Märkischen Kreises, im Kleinen Kulturforum den Vortrag „Wasser-Eisen-Land. Industriekultur als Standortfaktor“ halten. „Wir erwarten einen großen Andrang für diese für Werdohl so wichtige Thematik. Industriekultur und Kulturtourismus gehen Hand in Hand mit Rad- und Wandertourismus und werten unsere Stadt und die Region Südwestfalen insgesamt deutlich auf“, betont Moritz-Adolf Trappe.

Öffnungszeiten

Die Zeppelin-Ausstellung im Bahnhofsgebäude ist übrigens noch bis zum 1. September dienstags bis sonntags täglich von 10 und 18 Uhr geöffnet. Es gebe aber bereits Überlegungen, die Ausstellung zu verlängern, um nach den Ferien auch Schulklassen einen Besuch zu ermöglichen, teilte Trappe mit.

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