Werdohler Kinderpreis: Preisträger gesucht

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Sie freuen sich über weitere Vorschläge für We-Ki-Preisträger: Jugendamtsleiterin Kirsten von der Crone, Frank Jardzejewski (r.), der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, sowie Peter Lux (l.) und Detlef Hurst von der Siedlergemeinschaft Repke.

Werdohl – „Die Repke-Siedler haben den We-Ki-Preis im vergangenen Jahr noch einmal richtig nach vorne gebracht“, stellt Jugendamtsleiterin Kirsten von der Crone fest.

„Uns haben schon jetzt einige Vorschläge erreicht – und wir freuen uns, wenn noch weitere mögliche Preisträger genannt werden“, ergänzt Frank Jardzejewski, der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses. 

Der We-Ki-Preis (Werdohler Kinderpreis) 2019 soll im Rahmen der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am Dienstag, 29. Oktober, (17 Uhr, Rathaus) vergeben werden. Zuvor wird eine Jury tagen. Und schon jetzt ist klar: Den Kommunalpolitikern und Mitarbeitern der Verwaltung werden dann eine ganze Reihe an Vorschlägen vorliegen. „Wir werden es uns nicht leicht machen, den Preisträger zu ermitteln“, versichert Jardzejewski. 

Auszeichnung mit 300 Euro dotiert

Der Auserwählte, beziehungsweise die Auserwählten, erhalten 300 Euro, die von den Ratsfraktionen zur Verfügung gestellt werden (CDU und SPD jeweils 100 Euro, WBG und FDP jeweils 50 Euro). Bisher hatte Frank Jardzejewski jeweils die Preisträger ausgezeichnet, in diesem Jahr ist das anders: Vertreter der Siedlergemeinschaft Repke, die sich im vergangenen Jahr sehr über den Preis gefreut hatte, werden die Verleihung vornehmen. Zumal es seit 2018 nicht nur Geld, sondern auch eine Ehrentafel gibt, die jeweils im folgenden Jahr an den neuen Preisträger weitergegeben wird. Alle bisherigen Preisträger sind eingraviert; die Idee stammt von der Jugendamtsleiterin. 

Ihr liegt, ebenso wie Jardzejewski, viel daran, dass der We-Ki-Preis auch weiterhin vergeben wird: „Wir müssen ehrenamtliches Engagement unterstützen. Verwaltung und Politik müssen bekannt machen, wenn sich in unserer Stadt Menschen für andere einsetzen. Auch das ist unsere Aufgabe“, sagt von der Crone. Der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses ergänzt: „Dieser Preis soll Nachahmer motivieren.“ 

2017 war keine Verleihung möglich

Der Werdohler Kinderpreis wird bereits seit dem Jahr 2013 vergeben. 2017 war eine Verleihung nicht möglich, da keine Vorschläge vorlagen. „Das möchten wir zukünftig unbedingt verhindern“, sind Kirsten von der Crone und Frank Jardzejewski einer Meinung. 

Diese Ansicht vertreten auch die Repke-Siedler, die jährlich mit viel Liebe eine Krippe mit lebensgroßen Figuren gestalten – und damit für besondere Weihnachtsstimmung in dem Wohngebiet sorgen. Sie sind begeistert vom We-Ki-Preis: „Wir haben von der Preisverleihung gleich doppelt profitiert. Im vergangenen Jahr hatten wir deutlich mehr Krippenbesucher als sonst“, erzählt Peter Lux. Lux war am Dienstag gemeinsam mit Detlef Hurst ins Rathaus gekommen, um für den Preis zu werben. Die Siedler hoffen auch, dass vom 1. Advent bis zum 6. Januar wieder viele Besucher den Weg zur Repke finden. „Natürlich wird es auch wieder etwas Neues an der Krippe geben“, verspricht Hurst.

Den We-Ki-Preis können Vereine, Gruppen oder Einzelpersonen erhalten, die sich besonders anerkennenswert für Kinder oder Jugendliche in Werdohl einsetzen. Wer einen möglichen Preisträger benennen möchte, muss kein spezielles Formular nutzen. Der Name des Kandidaten und eine kurze Begründung, beziehungsweise eine Beschreibung seiner Tätigkeit, reichen aus. Vorschläge kann jeder einreichen – natürlich auch Kinder und Jugendliche. Diese können bis zum 30. September schriftlich (Stadt Werdohl, Kirsten von der Crone, Goethestraße 51, 58791 Werdohl) oder per E-Mail (k.vdcrone@werdohl.de) erfolgen.

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