Entdeckungsreise hinter die Kulissen eines Lidl-Marktes

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Die Mädchen und Jungen der Kita Momo nahmen während ihres Rundgangs durch den Lidl-Markt unter anderem die Aufback-Station unter die Lupe. Hier versammelten sie sich gerade vor der Brot-Schneidemaschine, die sie in Aktion erleben konnten.

Werdohl - Was passiert, wenn das Lager eines Supermarktes leer ist? Und: Stecken sich die Mitarbeiter das Geld aus den Kassen in ihre Spardosen? Diese und viele weitere Fragen stellten die Mädchen und Jungen der städtischen Kita Momo am Mittwoch dem Team im Werdohler Lidl-Markt.

Schon der Auftakt der Entdeckungsreise durch den Discounter war spannend: Die Kinder durften Früchte probieren, die die meisten aus der Gruppe noch nicht kannten.

Während die Mini-Bananen sofort begeisterte Abnehmer fanden, traute sich an die Maracuja nur eine mutige Vorkosterin heran. Und als es gar darum ging, eine Physalis zu probieren, war die Skepsis der Kinder einfach zu groß: „Die ist nicht zum Essen“, stellte ein kleiner Junge überzeugt fest.

Täglich zwei LKW mit neuer Ware

Der anschließende Rundgang begann im Lager. Die stellvertretende Markt-Leiterin Susanne Brüser erklärte den Kindern die Funktion der Kühlbehälter und zeigte ihnen den Anliefer-Bereich. „Jeden Tag kommen hier zwei Lastwagen an, die neue Waren bringen“, erklärte sie den Kindern.

Beeindruckt war der Nachwuchs von der Presse, die tägliche viele große Kartons in handliche kleine Päckchen verwandelt. Gerne ließen sich die Mädchen und Jungen erklären, wie der elektrische Hand-Hubwagen funktioniert, besonders viel Spaß hatten sie, als sie die Hupe dieser „Ameise“ betätigen durften.

Im Markt sahen sich die Mädchen und Jungen unter anderem die Aufback-Station an. Und schließlich durften sie sich sogar selbst einmal an die Kasse setzen – und in die Rolle einer Verkäuferin schlüpfen.

Vom Kaufladen in den Supermarkt

Letzteres war übrigens der eigentliche Anlass für den Besuch im Lidl, berichtete Erzieherin Silvia Patent, die in der Kita und dem angeschlossenen Familienzentrum für Rollenspiele zuständig ist: „Die Kinder hatten zunächst die Idee, einen Kaufladen einzurichten. Wir haben Verpackungen gesammelt und Spielgeld gebastelt.“

Die Spielkasse wurde schließlich durch eine funktionstüchtige Kasse ersetzt, die eine Mutter zur Verfügung stellte. „Die Kinder schlüpfen immer wieder in die Rolle des Kunden oder des Verkäufers. Sie sind begeistert“, erklärte Patent.

Das Angebot, einen Blick hinter die Kulissen des Lidl-Marktes zu werfen, sei genau zur richtigen Zeit gekommen.

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