Werdohler Jugendliche informieren sich über Berufe

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Gut 50 junge Leute und ihre Eltern folgten der Einladung der Ditib sowie des Elternnetzwerkes NRW zur Informationsveranstaltung über Ausbildungsberufe.

Werdohl -  „Es macht Spaß, besser zu werden“, wirbt Can Atay von der Industrie- und Handelskammer (IHK) dafür, eine Ausbildung zu beginnen. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung auf dem Platz vor der Ditib-Moschee sprach der IHK-Berater am Freitag vor gut 50 interessierten Jugendlichen und Eltern.

Die Veranstaltungsreihe „Mein Beruf, meine Zukunft. Mit Ausbildung zum Erfolg“ des Elternnetzwerkes NRW richtet sich an junge Leute mit Zuwanderungsgeschichte. Aber auch die Mütter und Väter sollten sich über Ausbildungsberufe informieren, erklärt Tina Julia Thiermann das Konzept. „Wir möchten, dass das Thema in den Familien besprochen wird“, sagt die Projektmitarbeiterin. „Die Eltern können schließlich die besten Berater für ihre Kinder sein.“

Neun lokale Aussteller von der Volksbank über die Firma Vossloh bis hin zu Installateur Karl Wilhelm Lienkämper als mittelständischer Unternehmer stellten sich den jungen Leuten und ihren Eltern vor. IHK-Berater Can Atay präsentierte die duale Ausbildung nicht nur als Einstieg ins Berufsleben. Sie sei auch eine gute Grundlage, um sich über einen Meisterlehrgang oder ein Studium an Universität oder Hochschule weiterzubilden. Das bestätigten auch einige junge Leute, die als Vorbilder ihren Berufs- und Lebensweg vorstellten. „Man lernt nie aus – diesen Satz hört man in Betrieben jeden Tag“, sagte ein junger Mann, der nach seiner Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker jetzt einen Meisterlehrgang absolviert.

Informationen zum Projekt gibt es im Internet unter www.meine-zukunft-nrw.de.

Von Constanze Raidt

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