Chance auf Förderung für Kirchenprojekt

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Der „Arbeitskreis der sieben Romanischen Kirchen im Kreis“ hat sich am Dienstag im Versevörder Hof getroffen.

Werdohl - Das erste Treffen des „Arbeitskreises der sieben romanischen Kirchen im Märkischen Kreis“ war aus Sicht des Werdohlers Jürgen Hennemann ein voller Erfolg: „Wir werden die Ideen jetzt nach und nach in die Tat umsetzen“, kündigte der Kulturfachmann an. Hennemann hatte Vertreter aus den Kirchengemeinden eingeladen, in denen eines dieser besonderen Gotteshäuser zu finden ist.

Darüber hinaus war die Leader-Managerin der Lenneschiene, Silke Erdmann, in den Versevörder Hof gekommen, um über eine mögliche finanzielle Förderung des Projektes zu informieren. „Wir sehen durchaus Chancen für eine Förderung“, stellte Hennemann fest.

Bevor allerdings Mittel beantragt werden könnten, müssten verschiedene Voraussetzungen erfüllt werden. „Darum werden wir uns zu gegebener Zeit kümmern“, erklärte der Werdohler.

Kirche auch in Affeln und Balve

Bereits im Vorfeld des Treffens hatte der Kulturfachmann die Vorlage für ein Informationsblatt erstellt, das die Anwesenden gemeinsam überarbeiteten. Es soll demnächst, abgestimmt auf das jeweilige Bauwerk, in jeder der sieben romanischen Kirchen ausliegen: St. Lambertus in Affeln, St. Blasius in Balve, Christuskirche in Plettenberg, evangelische Kirche in Plettenberg-Ohle, Johannes-Kirche in Iserlohn-Hennen, Jesus-Christus Kirche in Meinerzhagen, evangelische Kirche in Wiblingwerde.

„Es geht darum, den Besuchern grundlegende Informationen zum Innenraum und Außenbau der Kirchen zu vermitteln“, sagte der Werdohler. Dazu gehört auch ein Bild des jeweiligen Bauwerks sowie eine Karte, auf der die Standorte der sieben romanischen Sakralbauten im Kreisgebiet eingezeichnet sind.

Kirchen im Internet präsentieren

Geplant sei zudem, die Kirchen im Internet ansprechend zu präsentieren. Dazu stellten der Fotograf Martin Büdenbender, der das Projekt gemeinsam mit Hennemann in die Tat umsetzen will, und der Werdohler Künstler Thomas Volkmann erste Ideen vor.

Volkmann möchte sich zudem um die Gestaltung eines Flyers kümmern, der als Ergänzung zu den Informationsblättern gedacht ist. Jürgen Hennemann berichtete abschließend, dass er Kontakt zum „Förderverein der Romanischen Kirchen Köln“ aufgenommen habe. Er unterstrich: „Einer Zusammenarbeit steht nichts im Wege.“

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