Leckereien und Kreatives – die Auswahl fällt schwer

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Selbst gebackene Plätzchen sind einfach die Besten – ganz klar, dass die Päckchen mit den selbst gemachten Leckereien Manfred Hoh nur so aus aus dem Körbchen „gerissen“ wurden. ▪

WERDOHL ▪ Leckere Düfte wehten am Samstag und Sonntag durch das Hüttendorf und machten den Besuchern Appetit auf mehr. Süßes oder Deftiges in jedweder Form gehören zu einem Weihnachtsmarkt nicht nur dazu, sondern sind Pflicht. Ebenso wie ansprechende Stände mit besonderen Angeboten. Von beidem hatte der Werdohler Weihnachtsmarkt ausreichend zu bieten.

Schon kurz nach der Eröffnung am Samstag lockte die heimelige Budenstadt zum Alfred-Colsman-Platz. Viele Besucher des ökumenischen Gottesdienstes nutzten im Anschluss an den Kirchgang die Möglichkeit, entlang der Buden zu schlendern, und bei Reibplätzchen, gebratenen Hähnchen, Würstchen oder Steaks einen Mittags-Imbiss in geselliger Runde zu genießen. Etliche Werdohler Vereine, Institutionen und Geschäfte hatten für ein Angebot gesorgt, das für jeden Geschmack etwas bereit hielt. Aber nicht nur kulinarisch kamen die Besucher auf ihre Kosten.

Mit einem schier überwältigenden Angebot wartete der Kreativmarkt in der Stadtbücherei auf. Der Werdohl Marketing GmbH war es gelungen, an die 30 Aussteller mit besonderen Hinguckern zu gewinnen. Sämtliche Anbieter stammten aus der heimischen Region. Sie alle präsentierten eine Vielfalt an Schmuck- und Holzarbeiten, Accessoires aus Keramik, Metall, Ton, Wolle, Papier in einladender Atmosphäre. Im Warmen ließ es sich vor allem am Sonntag trockenen Fußes um einiges komfortabeler stöbern. Dabei fand sich nicht nur Adventliches auf den Tischen wieder – viele Besucher gingen mit einem Weihnachtsgeschenk für die Lieben und einer eigenen dekorativen „Belohnung“ nach Hause. Und die Einkaufsmöglichkeiten erweiterten sich gestern um einige weitere Angebote. Am verkaufsoffenen Sonntag luden auch die Werdohler Einzelhändler bis in die frühen Abendstunden zum Bummeln und Stöbern ein, berieten ihre Kunden und halfen bei der Auswahl nach dem passenden Geschenk.

Doch was wäre ein Weihnachtsmarkt ohne die passende Musik. Neben der traditionellen Veranstaltung „Wir singen die Weihnacht ein“ im Foyer der Sparkasse und den Bläsern des CVJM-Posaunenchores, die unter freiem Himmel die Markt-Besucher mit entsprechenden Melodien auf das bevorstehende Christenfest einstimmten, freuten sich auch die Ausführenden des Konzertes am Samstagabend in der Christuskirche über volle Besucherränge. Der Männerchor Verse-Ahetal, die brassgang Mark I und das Lennetaler Holzbläserquintett hatten ein Programm gestaltete, das das Publikum in bewährter Weise unterhielt. Bekannte und weniger bekannte Melodien erklangen, und verfehlten ihre Wirkung nicht. Es war ein Konzert, das beim Publikum ankam, und das die Sänger und Musiker mit reichlich Applaus belohnte. ▪ sr

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