Werdohler zum Hochwassereinsatz im Kreis Steinfurt

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Acht Feuerwehrmänner des Löschzuges Kleinhammer sind am Dienstagnachmittag unter der Leitung des stellvertretenden Zugführers Markus Jakoby (l.) zu einem Hochwassereinsatz im Kreis Steinfurt gestartet.

Werdohl - „Dieser Einsatz kommt für uns wirklich überraschend“, sagte Klaus Sbresny, Löschzugführer in Kleinhammer. Acht Feuerwehrmänner des Löschzuges Kleinhammer und der stellvertretende Zugführer Markus Jakoby sind am Dienstagnachmittag in Richtung Münsterland gefahren.

Für sie steht nach dem Starkregen am Montagabend jetzt ein Hochwassereinsatz im Kreis Steinfurt auf dem Programm. „Die Kameraden fahren jetzt zur Hauptwache in Hagen-Hohenlimburg. Dort sammeln sich Helfer aus dieser Region, um dann in der Kolonne ins Einsatzgebiet zu fahren“, berichtete Sbresny.

Was die Werdohler und die anderen Helfer im Kreis Steinfurt erwartet, wusste der Löschzugführer am Dienstag noch nicht. „Wir haben jetzt noch keine weiteren Informationen.“ Das Katastrophenschutzfahrzeug des Bundes ist im Feuerwehrgerätehaus in Kleinhammer stationiert. „Es ist natürlich mit Pumpen ausgerüstet“, erklärte Sbresny.

Außerdem wurden alle Hilfsmittel eingepackt, die bei Hochwasser zum Einsatz kommen könnten. 50 Bockwürstchen, Cola und Fanta fanden ebenfalls ihren Platz im LF 16/TS. „Üblicherweise fährt ein Verpflegungszug mit. Aber wenn wir selbst Vorräte mitnehmen, sind wir für alle Fälle gerüstet“, sagte Klaus Sbresny. Wie lange die Feuerwehrmänner aus Kleinhammer vor Ort bleiben werden, stand  noch nicht fest. „Geplant ist zunächst ein 24-Stunden-Einsatz“, so der Löschgruppenfüher. - cwi

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