Werdohler Grundschüler machen Zirkus

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Artist Tino zeigt den Kinder der Klassen 1 b bis 4 b der Grundschule auf der Könisgsburg wie man jongliert. Schnell stellten die Nachwuchskünstler fest, dass dafür eine Menge Geschick erforderlich ist.

Werdohl - „Wann dürfen wir denn die Kostüme für die Vorstellung anprobieren?“ Das wollten gleich mehrere Kinder wissen, nachdem sie am Montagvormittag das erste Probe-Training im „Circus Baldini“ hinter sich gebracht hatten.

Alle 360 Mädchen und Jungen, die die Städtische Gemeinschaftsgrundschule Werdohl mit den Standorten Königsburg und Kleinhammer besuchen, nehmen an dem Zirkus-Projekt teil. Statt Mathe und Deutsch steht für sie in dieser Woche vorrangig Jonglage, Akrobatik oder auch Drahtseilbalance im großen Zweimast-Zelt unterhalb des Hallenbades Riesei auf dem Stundenplan.

Ein Sponsor, der unbekannt bleiben möchte, ermöglicht den Kindern die Teilnahme an diesem besonderen Projekt.

Am Montag stellte sich das Baldini-Team – die Artisten Rocky, Tino, Melina und Leslee – den Kindern vor. Nach einigen grundsätzlichen Informationen zum Verhalten in der Manege, kamen die Zirkus-Trainer schnell zum Wesentlichen: Die Kinder lernten die verschiedenen Darbietungen kennen, um sich nach dem ersten Training entscheiden zu können, was sie im Laufe dieser Woche einstudieren möchten.

Zirkusprojekt der Grundschulen Königsburg und Kleinhammer

Begeistert stürzten sich die Grundschüler in die Zirkus-Welt: Sie staunten, wie anstrengend es sein kann, Übungen mit dem Hula-Hoop-Reifen in Angriff zu nehmen und wie viel Geschick es erfordert, mit Bällen oder Reifen zu jonglieren.

Beifall von den Klassenkameraden

Die Konzentration der Grundschüler war beim Tellerdrehen ebenso gefragt wie beim Balance-Akt auf dem Drahtseil. Richtig warm wurde es den Mädchen und Jungen beim Trampolin-Springen und der Boden- und Leiterakrobatik. Diejenigen, die es schließlich schafften, ohne Hilfe auf das Trapez zu gelangen, wurden von ihren Klassenkameraden sogar mit Beifall bedacht.

Immer wieder waren Begeisterungsrufe zu hören, und als sich die aufgeregten Kinder am Ende des ersten Zirkus-Tages schließlich für eine Darbietung entscheiden mussten, fiel das einigen Nachwuchsstars sichtlich schwer. Am Dienstag, 14. März, beginnt das eigentliche Training.

Aufführungen für die Eltern

Am Donnerstag oder am Freitag möchten die Mädchen und Jungen ihren Eltern, Verwandten und Freunden dann gerne zeigen, was sie in der Manege gelernt haben. An beiden Tagen, 16. und 17. März, finden jeweils ab 15 und ab 17.30 Uhr Vorstellungen statt. Die Eltern werden darüber informiert, wann ihre Kinder auftreten, damit sie entsprechende Karten bestellen können.

Die Tickets – Erwachsene zahlen sechs Euro, Kinder vier Euro – können nur über die Grundschüler beim Zirkus-Team geordert werden. Die Nachwuchsartisten selbst müssen natürlich keinen Eintritt zahlen.

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