„Musik macht mir einfach Spaß“

Seit vier Jahren macht Aykut Musik auf der Klarinette.

WERDOHL -  Dass Aykut Toraman die Musik im Blut liegt, ist kein Wunder. Immerhin stammt der 13-Jährige aus einer echten Musikerfamilie: Vater Ahmet spielt in einer Band, Schwester Aleyna (16) bereits seit neun Jahren Klavier.

So wurde auch der Gymnasiast schon früh an die Musik herangeführt. Seit vier Jahren spielt er Klarinette. Dieses Jahr hat er bereits zum zweiten Mal am Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ teilgenommen – und im Trio mit Ben Scheuermann und Jennifer Schmitz aus Altena den zweiten Platz belegt.

„Zuerst war ich schon nervös“, sagt Aykut und grinst, „aber es ist gut gelaufen. Ich bin total zufrieden. Und auch unser Klarinetten-Lehrer Martin Theile war stolz auf uns.“ Vor fünf Jahren hatte sein Unterricht bei Theile an der Musikschule Lennetal begonnen. Angefangen hatte der Werdohler mit der Saxonette – ein Musikinstrument, das als Mischung aus Saxophon und Klarinette bezeichnet werden kann. Ein Jahr später stieg er auf die Klarinette um, denn von dieser sei er, seitdem sie den Anfängern vorgestellt worden war, direkt hellauf begeistert gewesen.

„Ich mache lieber mit anderen Menschen zusammen Musik als alleine“, erklärt Aykut. Dies sei einer der Gründe, weshalb er gemeinsam mit seinen Mitschülern Ben und Jennifer im Klarinettentrio spiele. Da passt es außerdem perfekt, dass auch Schwester Aleyna musikalisch begabt ist, denn so kommt es oft vor, dass die Geschwister auf Klavier und Klarinette gemeinsam Musik machen. Er habe auch bereits überlegt, dem Jugendsinfonieorchester der Musikschule Lennetal beizutreten, bisher jedoch leider noch nicht die Zeit dazu gefunden.

Neben der Musik ist eine seiner großen Leidenschaften nämlich das Fußballspielen. Seit viereinhalb Jahren kickt der Musiker nun schon im Verein, anfangs beim VfB Altena, bevor er später zur FSV Werdohl wechselte. Der Musiker erzählt, dass er sich nebenbei auch oft mit seinen Freunden zum Fußballspielen trifft.

Genug Zeit zum Musikmachen und für die Schule findet er trotzdem noch. Aykut besucht die achte Klasse des Burggymnasiums in Altena.

Auf die Frage hin, ob er sich in der Zukunft einen Beruf vorstellen könne, der etwas mit Musik zutun hat, zuckt er mit den Schultern. „Eigentlich ja“, sagt er. Als Musiklehrer zu arbeiten, wäre für ihn eine Möglichkeit. Allerdings sei er sich da noch nicht ganz sicher. Die Frage, wieso er überhaupt Musik mache, veantwortet er lächelnd: „Es macht mir ganz einfach Spaß.“ Und neben allen anderen Gründen wird dieser wohl immer der wichtigste bleiben. - isa

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