Werdohler Gesamtschule stellt sich vor

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Die Viertklässler, diemit ihren Eltern zum Tag der offenen Tür in die Albert-Einstein-Gesamtschule kamen, verschafften sich schon mal einen Überblick über das Angebot in der Mensa.

WERDOHL ▪ Ob Kochen und Backen, Handball, Experimente, Karate, Modellbau oder ein kreatives Angebot: Rund 50 Eltern und deren Jungen und Mädchen, für die nach den Sommerferien der Wechsel auf eine weiterführende Schule ansteht, verschafften sich am Mittwoch einen Überblick über die Mittagsangebote und die verschiedenen Arbeitsgemeinschaften, die an der Albert-Einstein-Gesamtschule in Werdohl angeboten werden.

„Was auch immer in den kommenden Jahren in der Schullandschaft passieren wird. Wir sind zukunftssicher“, gab Schulleiter Heinz Rohe den Eltern bei seiner kurzen Begrüßungsansprache im Hinblick auf eine mögliche Sekundarschule mit auf den Weg.

Zudem informierte er die Besucher darüber, das mit großer Wahrscheinlichkeit alle angemeldeten Schüler auch aufgenommen werden könnten. „Bei uns können alle Schulabschlüsse – vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur nach neun Jahren ohne Schulwechsel erreicht werden“, trommelte Rohe für seine Einrichtung.

Im Hinblick auf den gut besuchten Tag der offenen Tür im vergangenen November, bei dem Mitmachunterricht und Schulführungen auf dem Programm standen, war Rohe mit der Resonanz zufrieden.

Am Mittwoch stellten die Lehrer nun den Ganztag mit den offenen Mittagsangeboten und die verschiedenen Arbeitsgemeinschaften – diese sind für die neuen Fünftklässler verpflichtend – vor. In zwei Gruppen wurden die potentiellen Gesamtschüler dann durch die Einrichtung geführt.

In der schuleigenen Mensa verschafften sich die Viertklässler einen Überblick über den Speiseplan. Danach ging es in den Freizeitkeller. Tischtennisplatten, verschiedene Kicker und Billardtische warten hier in der Mittagspause im offenen Angebot auf den Nachwuchs.

Sven Stocks, Abteilungsleiter für die Klassen 5 bis 7, der eine der beiden Gruppen durch das Gebäude führte, hatte ebenfalls einen Zwischenstopp im Computerraum, in der schuleigenen Bücherei und unter anderem bei den Arbeitsgemeinschaften Experimentieren und Spanisch sowie in der Schulküche auf seinem Besichtigungsprogramm. Hier waren die Gesamtschüler gerade damit beschäftigt Milchreis zuzubereiten.

Für viele der Eltern war gestern schon klar, dass ihr Kind im kommenden Schuljahr die Gesamtschule besuchen soll. „Wir möchten ein wenig den Druck rausnehmen. Unser Sohn ist zwar ein guter Schüler, aber leider ein wenig minimalistisch veranlagt. Für uns ist wichtig, dass er hier in neun Jahren das Abitur machen kann, falls er sich für diesen Abschluss entscheidet“, so eine Mutter.

Die Anmeldetermine für die Gesamtschule finden von Montag, 13. Januar, bis Mittwoch, 15. Februar von 8 bis 13 und von 16 bis 19 Uhr, statt.

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