Werdohler genießen die „Träume aus 1001 Nacht“

WERDOHL ▪ Der orientalische Tanz hat auch in Werdohl viele Freunde. Das zeigte sich am Samstag in der Gaststätte Vier Jahreszeiten überdeutlich. Während sich draußen die Temperaturen dem Frostbereich näherten, wurde es im voll besetzten Festsaal drinnen immer wärmer.

Nahezu ausverkauft, freuten sich Manuela Dahlberg-Dietz, Britta Sönnecken und Stefanie Varol, die zur 1001 Nacht-Show eingeladen hatten. Rund 170 Gäste genossen nach dem Gang zum Büfett die Gala auf der Bühne. Mehr als 30 Mitwirkende zeigten zwei Stunden lang die Bandbreite des orientalischen Tanzes.

Da klimperten die Schellen, schwebten Schleier und Federn und rasselten die Säbel. Nicht nur die Veranstalterinnen selbst wirbelten als Britta, Maroua und Rashalla in farbenprächtigen und üppig dekorierten Kostümen über die Bühne. Für das Programm „Träume aus 1001 Nacht“ hatten sie sich tanzfreudige und beeindruckende Unterstützung geholt. Vor allem Ahmed Fekry aus Kairo sorgte als „Hahn im Korb“ für Begeisterung im Publikum.

Das hatte sich sehr gemischt eingefunden. Wer nur Männer oder nur Frauen erwartet hatte, sah sich getäuscht. Das Interesse am orientalischen Tanz eint die Geschlechter. So wie er auch moderne Musik und ganz traditionelle Klänge unter einen Hut bringt, Ursprünge aus Indien, Russland und dem Orient verbindet. Und das alles in äußerst ansprechender Weise, wie die Besucher feststellten. Sie genossen den Abend, der, dem Zuspruch nach, sicher nicht der letzte dieser Art in Werdohl gewesen sein wird. ▪ higo

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