Neue Freibad-Heizung läuft schon vor dem Saisonstart

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Sascha Geerdens, Mitarbeiter der Firma Gräb, schließt den 5000-Liter-Pufferspeicher an die Heizungsanlage an.

Werdohl - Wenn die Freibad-Saison in Ütterlingsen am Montag, 15. Mai, eröffnet wird, dann ist die neue Heizungsanlage bereits im Einsatz.

Den beteiligten Handwerksunternehmen, der Firma Michael Gräb. Bäder und Installationen aus Plettenberg sowie der Firma Meschede und Co. aus Werdohl, spricht der Geschäftsführer der Werdohler Stadtwerke, Frank Schlutow, ein dickes Lob aus: „Es hat alles schnell und einwandfrei funktioniert.“

Circa vier Wochen waren die Handwerker im Einsatz. Während die Mitarbeiter der Firma Gräb damit beschäftigt waren, das Blockheizkraftwerk und die Gasheizung in den ehemaligen Technik-raum des Bades einzubauen, hat ein Team der Firma Meschede den gesamten Stromanschluss erneuert.

Dass die neue Heizungsanlage effizienter ist und die laufenden Kosten gesenkt werden, ist unumstritten. „Die alte Anlage war immerhin schon etwa 30 Jahre alt“, schätzt Schlutow. Wie hoch die Ersparnis ist, kann jetzt aber noch niemand genau beziffern. „Das wird sich erst zeigen, wenn auch das neue Hallenbad gebaut wurde und damit beheizt wird. Denn dafür ist die Anlage ausgelegt“, erklärt der Geschäftsführer der Stadtwerke.

Start in die Freibadsaison

„Das Blockheizkraftwerk hat 50 Kilowatt elektrische Leistung. Die Heizleistung liegt bei 85 Kilowatt“, erläutert Michael Backhaus, Montageleiter der Firma Gräb. Die Gasheizung stehe dann zusätzlich mit einer Heizleistung von 640 Kilowatt zur Verfügung. Zur Anlage gehört darüber hinaus ein 5000-Liter-Heißwasser-Pufferspeicher. Darin kann die Energie, die gerade nicht benötigt wird, zwischengespeichert werden.

Inzwischen sind die Arbeiten im umfunktionierten Technikraum so gut wie abgeschlossen. „Es liegt also nicht an der Heizung, dass wir uns entschlossen haben, erst zum 15. Mai zu öffnen“, sagt Frank Schlutow.

Der Grund ist simpel: „Es ist einfach noch zu kalt, um das Hallenbad zu schließen und das Freibad zu öffnen.“ Schließlich müssen auch Schulen und Vereine nach dem Saisonstart den Unterricht, beziehungsweise das Training, im Freibad durchführen. Deshalb habe man sich in Absprache mit diesen Schwimmbadnutzern darauf geeinigt, den Start in die Freibadsaison zwei Wochen nach hinten zu schieben. „Wir hoffen natürlich, dass es dann deutlich wärmer ist“, unterstreicht Schlutow.

Sollte die Temperatur nachts nicht mehr unter sechs bis sieben Grad sinken, würden vor der Eröffnung drei bis vier Tage benötigt, um das Wasser in den Becken auf die gewünschten 24 Grad Celsius zu erwärmen.

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