Neue Spielgeräte für Stadtjugendpfleger

Die jungen Teilnehmer am Werdohler Kinderspaß freuen sich sichtlich über die Unterstützung des Fördervereins.

WERDOHL ▪ Noch ist Stadtjugenpfleger Michael Tauscher etwas außer Atem. Er ist gerade aus einem Boot gestiegen, in dem er mit Kindern des Werdohler Kinderspaßes auf der Lenne unterwegs war. Jetzt nimmt er am Goethe-Spielplatz symbolisch als Vertreter der Stadt drei Spielgeräte vom Förderverein Spielplätze entgegen.

Vorsitzende Regine Kneist sowie Andreas Späinghaus und Peter Rittinghaus setzen sich gemeinsam mit den anderen Vereinsmitgliedern schon seit Jahren dafür ein, dass die Spielplätze in der Stadt attraktiv bleiben oder sogar noch etwas schöner werden. An der Goethestraße gibt es dank ihrer Hilfe jetzt eine neue Wippe, einen Balancierbalken und mehrere Reckstangen. Aber auch der Großteil der anderen Spielgeräte wurde mit Unterstützung des Fördervereins angeschafft. Regine Kneist hat vor einiger Zeit darüber nachgedacht, wie viel schon in die Aufrüstung der Spielplätze investiert wurde und kam auf eine Summe von 40 000 Euro. „Mittlerweile dürfte es erheblich mehr sein“, berichtet die engagierte Frau stolz. Allein die Geräte, die jetzt auf den Spielplätzen an der Goethe- und an der Meilerstraße aufgestellt wurden, wurden von einer Spende der Sparkasse in Höhe von 11 700 Euro angeschafft.

In Zusammenarbeit mit der Stadtjugendpflege und auf der Grundlage des im vergangenen Jahr erstellten Spielplatz-Konzepts überlegen die Verantwortlichen ständig, an welchem Standort neue Rutschen, Schaukeln oder auch Bänke oder Mülleimer gebraucht werden. Um sich einen besseren Eindruck von der Situation zu verschaffen, erhält Michael Tauscher tatkräftige Unterstützung von seinen Kindern: „Wir spielen die Spielplätze in der Stadt am Wochenende ab. Eine bessere Rückmeldung geht gar nicht.“

Peter Rittinghaus erklärt, warum der Einsatz des Fördervereins so wichtig sei: „Die Stadt hätte das nicht erbringen können.“ Der Stadtjugendpfleger kann dem nur zustimmen. Es gibt noch einige Ideen für den Spielplatz an der Goethestraße, wie zum Beispiel eine Art Klettergarten mit Seilen oder Wasserspiele. Auch die Kinder des Ferienspaßes können sich noch mehr Angebote vorstellen. Ihre Wünsche reichen von einem Trampolin über eine Wasserrutsche bis hin zu einem Star-Wars-Haus.

Tauscher wartet jetzt darauf, dass der Haushalt verabschiedet wird oder „dass Geld vom Himmel fällt“ – in der Hoffnung, zum Beispiel auch die Spielplätze am Mühlenschlad – „auf den Spielgeräten da hat schon der Bürgermeister gespielt“ – oder an der Brüderstraße etwas attraktiver gestaltet werden können. - Andrea Mackenbruck

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