So schlimm wie Kyrill?

Werdohler Feuerwehr bereitet sich auf Sturm vor

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Werdohl – Ein Sturm ist im Anmarsch, und zwar ein großer. Noch wissen die Meteorologen nicht genau, was ab Sonntagabend auf den Kreis zukommt. Einige von ihnen befürchten aber, dass das Orkantief ein ähnliches Ausmaß haben könnte wie Kyrill.

Auch Werdohls Wehrleiter Kai Tebrün, weiß noch nicht, was ihn und seine Kollegen erwartet. „Die Meldungen werden sich erst im Laufe des Wochenendes konkretisieren. Falls es wirklich heftig werden sollte, wären wir vorbereitet“, so Tebrün. 

Denn die Feuer- und Rettungsleitstelle des Kreises steht ständig in Kontakt mit dem Deutschen Wetterdienst. „Sobald dort etwas konkret wird, werden die Warnungen an die Wehrleiter in den Städten weitergegeben“, sagt Tebrün. Gegebenenfalls würde auch ein sogenannter Meldekopf im Gerätehaus Stadtmitte eingerichtet, von wo aus die Sturmeinsätze für das Stadtgebiet zentral koordiniert und nach Priorität abgearbeitet werden – wie etwa bei Kyrill 2007 oder Friederike 2018. 

Wehr bringt sich nicht selbst in Gefahr

„Wir werden uns bei diesen Einsätzen aber nicht selbst in Gefahr bringen, macht Tebrün klar, dass eine Straße auch schon mal gesperrt bleibt, wenn es die äußeren Umstände nicht zulassen die Bäume sicher zu entfernen. „Dann helfen wir nur noch da, wo wirklich Menschen konkret in Gefahr sind“, sagt Tebrün abschließend.

Angesichts des erwarteten Sturms hat das Schulministerium Schulen und Schulträger auf die Möglichkeit hingewiesen, am Montag den Unterricht ausfallen lassen zu können. Zudem könnten die Eltern am Montag jeweils im Einzelfall entscheiden, ob sie den Schulweg für ihr Kind als zumutbar und sicher erachten.

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