Kandidatin Silvia Voßloh: „Bin keine Eintagsfliege“

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Die CDU-Bürgermeisterkandidatin Silvia Voßloh.

Werdohl - Neben ihrer Vita hatte CDU-Bürgermeisterkandidatin Silvia Voßloh am Dienstag auch Programmatisches im Gepäck. Großes Thema ihrer Antrittsrede war der Stärkungspakt und die Belastungen für die Werdohler.

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Ihr Ziel sei es, bis 2018 den Haushalt auszugleichen. Voßloh: „Das Ziel müssen wir erreichen, um die volle Handlungsfähigkeit wieder zu erhalten.“ Sie wisse, dass sie als Bürgermeisterin viele schwierige Aufgaben anpacken müsse. Als Ratsmitglied könne sie die Dinge nur mittelbar beeinflussen, als Bürgermeisterin werde sie „direkt und steuernd in das Geschehen eingreifen“.

Bürgerbeteiligung bedeute für sie, Anregungen von Bürgern generell ernst zu nehmen. Zum Thema Westpark merkte sie beispielhaft an: „Es kann nicht sein, dass die Vorstellungen der Gefragten beiseite geschoben werden und letztlich nur eine Straße saniert wird.“ Es sei ihr Weg, bestehende Dinge zu erhalten und für die Zukunft zu sichern. Wichtig und richtig seien gute Bildung, die Erhaltung der Lebensqualität, Gesundheit und Pflege, Freizeitangebote und Sport sowie eine attraktive Wohnumgebung.

Zurück zum Stärkungspakt: Bürgermeister Griebsch habe mit Sicherheit nicht alles richtig, aber auch nicht alles falsch gemacht. Beim Stärkungspakt habe die CDU den Bürgermeister mit ins Boot geholt. Voßloh: „Ich sehe es als meine Aufgabe an, den Weg umsichtig und konsequent weiterzugehen, bis zur Wiedererlangung der eigenen Handlungsfähigkeit.“ Sie sei keine „Eintagsfliege“ und stehe nicht nur für die kommenden sechs Jahre, sondern auch für weitere Legislaturperioden zur Verfügung.

Sie sei generell nicht bereit, jeglichen Fördertöpfen hinterherzulaufen, wenn diese nicht zu einer Verbesserung der Lebensqualität führen würden. Einer der kritischsten Punkte aus dem Stärkungspakt sei die Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung. Auch sie habe – wie der gesamte Rat – diesem Punkt zugestimmt. Voßloh: „Aber unter der Voraussetzung, wenn es nicht funktioniert, dann muss es rückgängig gemacht werden. Und zwar ohne wenn und aber.“ An diesem Punkt sei man angekommen.

Als Bürgermeisterin werde sie dafür sorgen, dass „die Straßen wieder die ganze Nacht beleuchtet“ sind. Die Nachtabschaltung spare jährlich 21 000 Euro. Jetzt habe aber der Kämmerer 630 000 Euro in „verschiedenen Schatzkisten gefunden“. Damit könne man 30 Jahre die Stadt beleuchten und sicherer machen. Voßloh: „Es kann kein Problem sein, dauerhaft 21 000 Euro jährlich für die Sicherheit in Werdohl aufzubringen.“

Und zum Abschluss ihrer Rede: „Ich werde mit gesundem Menschenverstand und mit Einbringung meiner Erfahrungen in Familie, Beruf und Engagement im Ehrenamt die Stadt Werdohl auf einen zukunftsweisenden Weg führen.“ - Von Volker Heyn

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