Bürgerstammtisch hat seit Gründung viel bewegt

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Zum 300. Stammtisch-Jubiläum verteilte Manfred Hoh Buttons mit unterschiedlichen Aufdrucken. ▪

WERDOHL ▪ „300, eine bemerkenswerte Zahl“, sagte Jürgen Hennemann am Montagabend im Rahmen des 300. Werdohler Bürgerstammtisches. 2006 war er aus der Taufe gehoben worden und hat seitdem viel geredet, aber auch sehr viel bewegt.

Bei einem guten Tropfen im Schein des Kaminfeuers hatten Jürgen Hennemann und Dr. Hans-Joachim Hultsch 2006 die Idee geschmiedet, einen Stammtisch für Werdohler Bürger zu gründen. Am Montag während ihrer gemeinsamen Ansprache (beide mit einer Fliege bekleidet) erinnerten sich die beiden an diesen „geschichts-trächtigen“ Moment. Am ersten Stammtisch nahmen vier oder fünf Bürger teil, erzählten die Freunde von den Anfängen. Mittlerweile hat sich der Stammtisch etabliert und lockt regelmäßig viele interessierte Bürger an.

Hennemann betonte bei dieser Gelegenheit, dass der Stammtisch bewusst kein Verein ist, keinen Vorstand und auch keine Hierarchie besitzt. Vielmehr sei er eine Plattform für alle. An dieser Stelle könne jeder seine Fragen stellen, Ideen präsentieren und Anregungen in die Runde werfen. „Dieser Stammtisch geht weit über das Gesellige hinaus“, ergänzte Dr. Hultsch. Im Rahmen des Jubiläums erhielten die beiden „Urväter“ ein Präsent – einen handgemachten Werdohler Wimpel. Im Anschluss präsentierte „das Archiv in Menschenform“, Manfred Hoh, einen bebilderten Vortrag rund um die Aussichtsplattform, ließ die zweieinhalb Jahre bis zur Fertigstellung Revue passieren.

Von Markus Jentzsch

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