Neuer Vorsitzender

Das sagt die Werdohler Bürgergemeinschaft zu "Rosmart 2.0"

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Geehrte und Gewählte der Werdohler Bürgergemeinschaft.

Werdohl – Die Werdohler Bürgergemeinschaft hat eine klare Meinung zum geplanten Gewerbegebiet Rosmart 2.0: Das sei "ökologisch unverantwortlich".

Zukunft der Schulen, Rosmart 2.0 und städtische Bauleitplanung: Über Standpunkte der WBG-Ratsfraktion zu den wichtigsten Themen in Werdohl informierte Volker Oßenberg die 15 Anwesenden. Zunächst ging er auf die Entwicklung der Werdohler Schullandschaft ein. Dabei stellte er klar, dass „alle Parteien im Rat sachlich und zielgerichtet an der Sicherung der Werdohler Schulen gearbeitet haben“.

Die Entwicklung sei mitnichten verschleppt worden. Die Fusion der Albert-Einstein-Gesamtschule mit der Gesamtschule in Finnentrop sei „von den Eltern leider nicht angenommen worden“. 

Info-Abend zur Zukunft der Schulen

Welche der beiden Werdohler Schulen nun die Unterstützung der WBG erhalte, sei „nicht so einfach“ zu beantworten. DieSPD hat sich bereits klar für den Erhalt der Gesamtschule ausgesprochen. Das Thema Schule will die Bürgergemeinschaft bei einem Info-Abend am Mittwoch, 24. April (18.30 Uhr) erörtern. Der Treffpunkt steht noch nicht fest. 

Auch auf die Stadtentwicklung ging der Fraktionssprecher ein. Die WBG habe einen Antrag auf Bauleitplanung gestellt. „Dass die FDP uns deshalb in die rechte Ecke gestellt hat, ist eine Unverschämtheit“, grollte er. Die FDP hatte der WBG unterstellt, mit diesem Antrag eine Erweiterung der Moschee verhindern zu wollen

Klare Haltung zu Rosmart 2.0

Auch prangerte Oßenberg an, dass es „ein Defizit an Aufmerksamkeit für das Versetal“ gebe. In Bezug auf die Entwicklung des Radwegenetzes schlug er die Gründung einer innerparteilichen Arbeitsgruppe vor. 

Klar Stellung bezog Oßenberg zumgeplanten Gewerbegebiet Rosmart 2.0: Dies sei ein „ökologisch unverantwortlicher Eingriff in die Natur. Da ist es ein Hohn, wenn die städtische Klimaschutzbeauftragte die Bürger auffordert, auf elektrische Rasenmäher zu verzichten.“ 

Bei den Wahlen wurde Klaus-Dieter Frick  zum neuen Vorsitzende der Werdohler Bürgergemeinschaft (WBG) gewählt. Christian Klepatz, der seit 2011 als Vorsitzender im Amt war, kandidierte nicht erneut für dieses Amt. Er begründete seinen Verzicht mit seinem Alter: Klepatz ist 71 Jahre alt. Zudem wurden Schriftführer Michael Rothstein und Beisitzer Thorsten Liebermann gewählt. Ex-Vorsitzende Klepatz übernahm ebenfalls einen Beisitzer-Posten.

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