Werdohler bereiten sich auf Europameisterschaft vor

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Stefanie Siedhoff, Kerstin Bathe und Susanne Neumann (von links) sind schon bestens auf die EM vorbereitet.

Werdohl ▪ Noch 17 Tage, dann wird die Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine angepfiffen. Auch in Werdohl hat das Fußballfieber bereits um sich gegriffen. Ob Großbildfernseher oder Trikot – die Fußballfans statten sich aus, um ihre Helden auf dem Platz zu unterstützen und anzufeuern.

„Fußball ist die Sportart Nummer eins in Deutschland“, erklärt Kerstin Bathe, Inhaberin eines Werdohler Sportgeschäfts. Ein halbes Jahr vor dem ersten Spiel beginne der Run auf Trikots und Bälle. Bereits jetzt sei der erste Schwung der offiziellen Bälle zum Preis von 129.95 Euro ausverkauft. Nachschub gebe es in etwa zwei Wochen. „Seit der WM in Korea bestehen die Bälle aus einem Gerüst und einer dünnen Membran – nicht mehr aus Kunstleder. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit mussten sie wasserdicht konstruiert werden. Zudem sind die Nähte nicht mehr genäht sondern geklebt“, weiß Bathe, die mit Fußball aufgewachsen ist.

Neben den klassischen weißen und den grünen Trikots für Erwachsene seien insbesondere Sets mit Trikot, Shorts, Stutzen und Schuhen für Babys ab Größe 68 der absolute Renner.

Trikots finden auch bei Peter Ebener vom WK reißenden Absatz. Ebenfalls im Trend liegen Tröten, Autofähnchen, Schweißbänder, Ketten und Schminke.

Auch Elektronikhändler Mayk Schröder hat in der Zeit vor der EM allerhand zu tun. Wer als Fan nicht im Stadion dabei sein kann, holt es sich auf einer Fläche von 177 Zentimetern einfach nach Hause: „Wir merken schon, dass die Leute gerade jetzt vor der EM vermehrt neue Fernseher kaufen. Dabei geht der Trend zu großen Geräten.“

Groß ist auch die Sorge mancher Werdohler, sie könnten im Urlaub ein Spiel verpassen. Um dem entgegenzuwirken, greifen Fans gerne auf spezielle Reiseangebote zurück. „Die Anbieter haben sich auf die EM eingestellt. Auch wer im Urlaub ist, hat die Möglichkeit, über Public-Viewing die Spiele zu verfolgen“, erklärt Reisebürokauffrau Brigitte Christ.

Eine Leinwand bietet auch Jürgen Krutzsch, Inhaber vom „Alt Werdohl“ seinen fußballbegeisterten Gästen. Und: „Für jedes Tor, das Deutschland schießt gibt es Freibier – außer beim Elfmeter“, kündigt Krutzsch an. Dazu gebe es frische Bratwurst vom Grill.

Von Jana Peuckert

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