Absperrmaterial benötigt

Bauhof arbeitet Hochwasser nach

Baubetriebshof-Leiter Dominic Winterhoff (links) und seine Mitarbeiter warteten Dienstagmittag auf ein Kontingent Absperrmaterial, um die Stützmauer im Ehrenfeld bei Firma Keim zur Verse hin abzusichern.
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Baubetriebshof-Leiter Dominic Winterhoff (links) und seine Mitarbeiter warteten Dienstagmittag auf ein Kontingent Absperrmaterial, um die Stützmauer im Ehrenfeld bei Firma Keim zur Verse hin abzusichern.

Mit den katastrophalen Straßenschäden wie in der Nachbarstadt Altena ist Werdohl in keiner Weise zu vergleichen. So hat der städtische Baubetriebshof unter Leitung von Dominic Winterhoff längst nicht so viel mit der Beseitigung von Hochwasserschäden zu tun wie die Kollegen lenneabwärts.

Winterhoff und seine Leute versuchen nach dem Unwetter der vergangenen Woche deshalb, so langsam wieder in den Normalbetrieb zu kommen. Arbeit gibt es ohnehin genug. Die Urlaubszeit sorgt überdies dafür, dass die Personaldecke momentan recht knapp ist.

So sind die Beschädigungen an Werdohler Straßen und Bauwerken überschaubar. Zum Beispiel ist der Asphalt auf dem Verbindungsweg durch die Hartmecke zum Neuenrader Stadtgebiet durch Wasser beschädigt. Ein Trupp vom Bauhof hat dort am Dienstag die schlimmsten Löcher beseitigt. Auch auf dem Stich zur Esmecke hoch im Versetal ist der Straßenbelag beschädigt. Dort war ein ansonsten harmloser Siepen über die Begrenzung getreten, hatte sich mit reichlich Hangwasser angereichert und Teile des Asphalts unterspült. Hochwasserschäden gibt es auch an der sonst beschaulichen Kettenbecke durch den dortigen Bach. Winterhoff: „Die Bachufer dort haben extrem gelitten.“

Gefahrenstellen müssen abgesichert werden

Größere sichtbare Schäden gibt es an der Stützmauer der Verse an der Straße Im Ehrenfeld bei der Firma Keim. Bis solche Schäden repariert werden können, wird noch Zeit vergehen. Bis dahin ist der Baubetriebshof verpflichtet, diese Gefahrenstellen abzusichern. Für solche Einsatzlagen hat der Baubetriebshof nicht genügend eigenes Absperrmaterial wie Gummifüße, Leitbaken und Absperrzäune. Winterhoff besorgt solches Material für die Stadt bei der Werdohler Firma Schulte an der Gewerbestraße. Das Handelsunternehmen liefert für Industrie und Baubedarf, einer der Geschäftsführer ist der Werdohler CDU-Ratsherr Christoph Plaßmann. Solches Warnmaterial wird nicht ausgeliehen, sondern gekauft. Winterhoff erklärt das so: „Viel Absperrmaterial verschwindet im Laufe der Zeit, liegt im Wald oder in der Lenne, ist beschädigt oder ganz weg.“

Durch eine Fremdfirma sollen in den nächsten Tagen alle Straßeneinläufe gespült werden, der Baubetriebshof schafft das nur in Fällen, wo es dringend nötig ist.

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