Werdohler Bauernmarkt leidet unter dem Wetter

Viele Kindergruppen ließen es sich nicht nehmen, sich die Stände anzuschauen. Besonders interessant: Der Streichelzoo der Familie Knoche mit Kälbern und Kaninchen.

WERDOHL ▪ Mit Ulrich Hopmann hat sich am Freitagvormittag der Mann aus der ersten Reihe der Organisatoren verabschiedet, der die Idee zum Werdohler Bauernmarkt überhaupt hatte und diese Veranstaltung seither federführend und erfolgreich betreut hat. Nun rückt er ins zweite Glied, bleibt aber „in Rufbereitschaft“, wie er bei der Eröffnung des 16. Bauernmarktes durch den stellvertretenden Bürgermeister Dirk Middendorf in Aussicht stellte.

Für die Zukunft – und auch Freitag schon – hat die Marketing GmbH das Heft in der Hand. Unter ihrer Regie soll die erfolgreiche Arbeit, die eineinhalb Jahrzehnte geleistet wurde, fortgesetzt werden.

Weder an der Gesellschaft, noch an Ulrich Hopmann lag es indes, dass der Bauernmarkt 2010 mehr oder weniger ins Wasser gefallen war. Das, so erinnerten sich Händler der ersten Stunde, gab es nur bei der Premiere. Danach herrschte stets eitel Sonnenschein – oder es blieb zumindest halbwegs trocken.

Optisch gesehen war zwar auf dem Brüninghaus-Platz das Angebot nicht so sehr zur Geltung gekommen, doch Geschäfte wurden dennoch gemacht. Die Kunden kamen, um gezielt einzukaufen. Geboten wurde die gewohnte Vielfalt – alles, was die Landwirtschaft produzieren kann und noch einiges mehr: Steinofenbrot, Honigprodukte, Konfitüre, Gelee, Liköre, Seifen mit und ohne Duft, Fisch und Wachskerzen, um nur einige Beispiele anzuführen. Mit dabei – aus Tradition – war auch wieder das Naturschutzzentrum, an dessen Stand man frisch gepressten Apfelsaft haben konnte.

Auch wenn das Wetter schlecht war, kamen vornehmlich vormittags diverse Gruppen aus Kindergärten und Schulen zu einem Rundgang vorbei. Einer der Hauptanziehungspunkte war für sie der kleine Streichelzoo der Familie Knoche. Ab Mittag waren ebenfalls für Kinder Ponys und Planwagen unterwegs.

Wer sich über Urlaub auf dem Bauernhof informieren wollte, wurde ebenso fündig wie jene, die schon mal vorsichtig nach den Möglichkeiten Ausschau halten wollten, sich eine Hochzeitskutsche zu mieten. Die Landfrauen versorgten die Besucher in gewohnter Art in einem Zelt mit Kaffee und Kuchen, und natürlich durften auch Waffeln, Bratwurst oder Suppe und der gewohnte Getränkestand nicht fehlen, um Hunger und Durst zu stillen.

Rainer Kanbach

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