Das hatten Werdohler Erzeuger beim Bauernmarkt zu bieten

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Das Mittagessen verlegte so mancher Besucher auf den Brüninghaus-Platz. An diesem Tisch gab es die Reibekuchen aus der Landfrauen-Pfanne.

Werdohl - Eine Mischung aus Informationen, Genuss und Einkaufsmöglichkeit bot der 25. Werdohler Bauernmarkt am Freitag, 13. September, auf dem Brüninghaus-Platz. Landwirte aus Werdohl und Umgebung, aber auch andere Anbieter hatten ihre Stände aufgebaut.

Besucher hatten Gelegenheit, einmal Lebens- und Genussmittel zu kosten und zu kaufen, die nicht in jedem Geschäft erhältlich sind. Dazu gehörten Ziegenmilchlikör mit dem ungewöhnlichen Namen „Meckersahne“ ebenso wie Bratwurst aus einer Mischung von Rind- und Schweinefleisch, Fischspezialitäten aus dem Versetal, Steinofenbrot aus der Repke oder Liköre aus Herscheid.

Die Landfrauen warteten mit selbst gebackenen Kuchen auf und hatten mit der Bewirtung ihrer Gäste reichlich zu tun. Ähnliches galt für die Eltern des Familienzentrums Arche Noah, die mit einem Waffelverkauf Geld für die Neugestaltung des Außenbereichs der Einrichtung sammelten.

25. Werdohler Bauernmarkt

Einige Erzeuger gaben auch bereitwillig Auskunft über die nahezu abgeschlossene Ernte. So berichtete Imker Rainer Niggemann von einer mäßig angelaufenen Saison, in der sich der Ertrag aber zum Schluss noch gesteigert habe. „Ich bin zufrieden“, sagte er mit Blick auf eine späte Brombeerblüte und auch späte Erträge beim Ahorn, die das Jahresergebnis zwar gerettet, aber auch für einen ungewöhnlich dunklen Mischblütenhonig gesorgt hätten.

Schlechte Apfelernte

Etwas anders sah es bei der Apfelernte aus, über die Peter Pieper vom Naturschutzzentrum Märkischer Kreis wenig Gutes zu berichten hatte. Ein Kälteeinbruch im Frühjahr in Verbindung mit der Trockenheit des Sommers hätten zu einer schlechten Ernte geführt, sagte er.

Was aus den wenigen Äpfel dennoch entstehen kann, ließ er Besucher probieren: Er hatte Saft mitgebracht, der tags zuvor aus Äpfeln der Bio-Plantage des Naturschutzzentrums in Kalthof gepresst worden war.

Seife für den Wochenmarkt

Weniger um Lebensmittel ging es bei anderen Anbietern. Naturseifen hatte die Werdohlerin Elke Pichlbauer mitgebracht. Sie werde übrigens demnächst auch regelmäßig auf dem Werdohler Wochenmarkt stehen, kündigte sie an. Ab Anfang 2020 wolle sie ihre Seifen dort alle zwei Wochen anbieten. „Das Geschäft läuft und ich möchte es gerne weiter ausbauen“, verriet sie.

Rein auf Information setzte der Hegering Werdohl/Neuenrade, der den Bauernmarkt nutzte, um darauf aufmerksam zu machen, welche in Feld, Wald und Flur der Region leben. Dazu bedienten sich die Jäger der Rollenden Waldschule der Kreisjägerschaft, in der ganz viele Tierpräparate eine Begegnung mit Arten ermöglichten, die man normalerweise nicht oder nur ganz selten zu Gesicht bekommt.

Tiere zeigten übrigens auch einige der Werdohler Bauern. In zwei Anhängern waren Kälbchen und Schafe zu sehen.

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